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Winzon verliert MGA-Lizenz. Behörde begründet den Entzug mit zahlreichen Mängeln, die im Widerspruch zum Gaming Act stehen. (Bildquelle: Dimitri Karastelev auf Unsplash)

Winzon verliert seine MGA Lizenz (B2C-Lizenz MGA/B2C/717/2019)! Die Malta Gaming Authority gab Anfang April 2026 bekannt, dass die Winzon Group Limited die Autorisierung für Online Glücksspiel mit Wirkung zum 11. März 2026 verliert. Im offiziellen Register der Glücksspielbehörde wird die Lizenz inzwischen als storniert aufgeführt.

Die Behörde begründet den Schritt mit zahlreichen Mängeln im Widerspruch zum Gaming Act und zu weiteren regulatorischen Vorgaben. Hinzu kommen offene Beträge gegenüber der Aufsichtsbehörde. Gegenüber Winzon sollen laut MGA noch Forderungen in Höhe von 46.693,23 Euro an jährlicher Lizenzgebühr und Mindestbeiträgen offen sein. Zusätzlich verhängte die Behörde eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 147.080 Euro.

Der Lizenzentzug betrifft nicht nur die Gesellschaft im Hintergrund. Er trifft auch die Online Casino Angebote, die bisher unter dieser Lizenz aufgetreten sind. Genau das macht den Fall brisant. Es geht nicht nur um eine formale Entscheidung der Aufsicht in Malta. Es geht um die Grundlage, auf der verschiedene Marken bisher am Markt aktiv waren.

Winzon verliert MGA Lizenz: Die Folgen treffen jedes Online Casino der Gruppe

Für ein Online Casino, wie beispielsweise Stakezon, welches mit zur Gruppe gehört, bedeutet der Wegfall der MGA-Lizenz vor allem den Verlust der bisherigen regulatorischen Grundlage. Eine Marke kann dann nicht mehr mit der maltesischen Erlaubnis werben und verliert dadurch Spieler und Fans. Gleichzeitig muss die gesamte Kommunikation angepasst werden, was auch eine der Forderungen der Behörde an Winzon war. Das Unternehmen muss alle Spieler per E-Mail und über die eigenen Webseiten 30 Tage lang über den Entzug informieren. Außerdem muss jeder Verweis auf die MGA und die bisherige Autorisierung entfernt werden.

Noch wichtiger ist aber ein anderer Punkt. Die Winzon Group Limited muss sämtliche Spielergelder an berechtigte Kunden zurückzahlen. Danach verlangt die Behörde einen Transaktionsbericht aus dem Back-End-System sowie passende Banknachweise. Genau hier entsteht der Druck gegenüber der Limited. Die MGA will nicht nur hören, dass die Rückzahlungen erfolgen sollen. Sie will nachvollziehbar belegt bekommen, dass die Gelder tatsächlich an die Spieler zurückgeführt wurden.

Für die Marken der Gruppe ist das ein harter Einschnitt. Wenn eine Lizenz wegfällt, geht es nicht nur um Werbung oder Logos. Es geht auch um Auszahlungen, Vertrauen und den weiteren Umgang mit bestehenden Spielerkonten. Ein Online Casino kann in so einer Lage nicht einfach weitermachen wie zuvor.

Stakezon Online Casino ist in Deutschland nicht vertreten.

Das Stakezon Online Casino ist in Deutschland nicht vertreten, wer jedoch eine Alternative sucht, kann sich unseren Online Casino Test für Deutschland ansehen. (Bildquelle: Niek Doup auf Unsplash)

Mit diesen Folgen muss die Winzon Group Limited rechnen

Von dem Lizenzentzug sind auch die Marken betroffen, die unter Winzon liefen. Dazu gehört unter anderem das Stakezon Casino, welches mit Echtgeldautomaten und Live Casino bei den Spielern punkten konnte. Fällt die MGA-Lizenz weg, verlieren auch solche Marken die bisherige Grundlage, auf die sie sich berufen konnten.

Welche Folgen hat der Entzug der B2C-Lizenz MGA/B2C/717/2019 für das Unternehmen? Für die Winzon Group Limited bedeutet der Entzug vor allem, dass die sofortige Entfernung der MGA Nachweise erfolgen muss. Trotzdem bleibt die Bindung an die Pflichten dem Gaming Act gegenüber.

Abgesehen von den Rückzahlungen und den Verwaltungsstrafen, darf das Unternehmen nicht mehr unter der Lizenz agieren, was einen Einschnitt bei der Ausübung des Angebots bedeutet. Weiter aktiv sein könnten einzelne Marken nur dann, wenn sie auf eine andere gültige Lizenzstruktur umstellen oder diese bereits besitzen.