Merkur Dosniha

Merkur Dosniha echselt den Geschäftsführer. Ab 1. Februar 2026 wird eine Doppelspitze das Unternehmen führen. (Bildquelle: Merkur Group)

Carlos Chacón ,CEO bei Merkur Dosniha, zieht sich zum 1. Februar 2026 aus der operativen Geschäftsführung zurück. Wird es nach über 34 Jahren nun einen neuen CEO an der Spitze des Glücksspielimperiums geben?

Vorerst nicht! Die Verantwortung wird an ein internes Team übergeben. Die operative Leitung von Merkur Dosniha übernehmen ab Februar Lara Knuchel (COO) und Juanjo Mayol (CFO). Beide sind seit über 10 Jahren im Unternehmen tätig und kennen den spanischen Glücksspielmarkt, um das Unternehmen auch weiterhin an der iGaming- Spitze zu halten.

Im Zuge des Führungswechsels bei Merkur Dosniha wird Sascha Blodau Mitglied des Verwaltungsrats und übernimmt dort den Sitz von Carlos Chacón. In dieser neuen Rolle wird er die neue Geschäftsführung bei strategischen Fragen und bei Produkt- und Entwicklungsprojekten unterstützen.

Carlos Chacón verlässt Merkur Dosniha nach Jahrzehnten

In Spanien zählt Merkur Dosniha zu den bekanntesten Glücksspielunternehmen. Das von Carlos Chacón gegründete Unternehmen ist seit vielen Jahren Teil der Merkur Gruppe und vertreibt Spielautomaten und Slot-Spiele auf dem spanischen Markt.

Nach jahrzehntelanger Aufbauarbeit zieht sich Chacón, folgt sein Rückzug aus dem Tagesgeschäft. Als strategischer Berater wird er jedoch seinen Nachfolgern weiterhin zur Seite stehen. Er selbst betont in einer Pressemeldung, dass Merkur Dosniha mit der neuen Führung bestens aufgestellt ist. Mit Lara Knuchel und Juanjo Mayol übernehmen zwei erfahrene Führungskräfte die Verantwortung. Beide kennen sowohl die Unternehmenskultur als auch die Besonderheiten des spanischen Glücksspielmarktes.

Mit der Entscheidung für eine interne Nachfolgeregelung setzt Merkur Dosniha bewusst auf Kontinuität. Das Führungsmodell mit einer geteilten operativen Verantwortung sorgt innerhalb des Unternehmens für Stabilität. Für Kunden, Partner und den Markt bedeutet der Wechsel vor allem Verlässlichkeit in einer Phase, in der sich der spanische Glücksspielmarkt weiterentwickelt und sowohl stationäre Angebote als auch Online Casinos an Bedeutung gewinnen.

Dominik Raasch, Vorstandsmitglied von Merkur Games, sagt: „Carlos Chacón hat über drei Jahrzehnte die Entwicklung von Merkur Dosniha maßgeblich geprägt und das Unternehmen mit außergewöhnlichem Engagement, unternehmerischem Weitblick und großer Leidenschaft in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich aufgebaut und vorangebracht. Ich danke ihm herzlich für seine Leistungen und die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit und freue mich sehr, dass er dem Team als strategischer Berater erhalten bleibt“

Merkur Slots Spain kauft elf neue Spielhallen.

Merkur Slots Spain hat elf Spielhallen von Operjoku SLU im Baskenland übernommen. Damit erweitert das ostwestfälische Unternehmen seine Präsenz auf dem europäischen Glücksspielmarkt. (Bildquelle: Merkur Group)

Merkur Group baut Präsenz im spanischen Glücksspielmarkt aus

Der Führungswechsel bei Merkur Dosniha fällt in eine Phase, in der sich der spanische Glücksspielmarkt stark weiterentwickelt. Aktuell gewinnt der Markt für die gesamte Merkur Group zunehmend an Bedeutung. Parallel zur neuen Führungsstruktur treibt die Unternehmensgruppe ihre Expansion auf der Iberischen Halbinsel konsequent voran.

Ein Beispiel dafür ist die Expansion von Merkur Slots Spain. Das Unternehmen übernahm im November 2025 elf Spielhallen sowie den Betrieb von Spielautomaten in 108 Bars. Mit der Übernahmen heißt das Unternehmen rund 50 neue Mitarbeitende willkommen.

Dominik Raasch, Vorstandsmitglied von Merkur Games bei der Merkur.com AG, zeigt sich über die Entwicklung erfreut: „Zwischen den Geschäftsbereichen der Merkur-Gruppe bestehen starke Synergien. Die erfolgreiche Übernahme von Operjoku und Operkale beweist, wie effektiv wir diese Synergien nutzen, um unser nachhaltiges Wachstum zu fördern. Wir freuen uns besonders, unsere innovativen Spielautomaten und Spiele nun auch in unseren eigenen Spielhallen und Bars im Baskenland – einer der wirtschaftsstärksten Regionen Spaniens – anbieten zu können.“