
Nun dürfen auch die Merkur Casinos in NRW öffnen. Paul Gauselmann fordert allerdings auch einen klaren Rahmenplan aller Länder bei den Spielhallen. (Bildquelle: merkur-casino.de)
Seit heute profitieren auch die Spielhallen im bevölkerungsreichsten Bundesland und zugleich die Heimat von Deutschlands größtem Glücksspielkonzern Gauselmann von den Lockerungen für die Wirtschaft. Für den Hersteller der Spielautomaten mit der bekannten Sonne ist damit der Tag endlich gekommen, die eigenen Merkur Casinos in NRW zu öffnen. Mit einem Hygienekonzept will der Betreiber den Anforderungen zum Infektionsschutz gerecht werden und mahnt zugleich an, dass nun ebenso die anderen Bundesländer zügig klare Rahmenpläne für eine Wiedereröffnung der Glücksspieltempel vorstellen.
Die Wiedereröffnung der Merkur Casinos in NRW ist ein wichtiges Zeichen
Die letzten Wochen hatte die Corona-Krise ebenso den Spielautomatenhersteller Gauselmann hart getroffen. Rund 700 Merkur Casinos in NRW, Deutschland und ganz Europa mussten geschlossen werden und die Nachfrage nach Geldspielgeräten brach ein. Die logische Folge: für die Mitarbeiter Kurzarbeit und ein Stopp der Produktion. Als bevölkerungsreichstes Bundesland ist NRW ein Kernland für Gauselmann in der Bundesrepublik und zudem liegt hier der Hauptsitz in Espelkamp. Eine Wiedereröffnung ist somit ein wichtiges Signal, endlich wieder ein klein wenig in die Normalität zurückzukehren und für die Beschäftigten rückt die Unsicherheit um ihre Arbeitsplätze etwas in den Hintergrund. Damit es nicht womöglich gleich wieder zu einer Schließung kommt, wurde ein hauseigenes Hygienekonzept ausgearbeitet.
Gleichzeitig mit der Freude über die Öffnung der Merkur Casinos in NRW, fand Paul Gauselmann selbst jedoch auch mahnende Worte, die er an die anderen Bundesländer richtete. Er forderte klare Ansagen darüber, ab wann die Spielhallen in jedem Bundesland wieder ihre Gäste empfangen dürfen. Nur so ließe sich Planungssicherheit herstellen. Ähnlich wie bereits zuvor Kollegen aus der Branche drängte auch er auf eine baldige bundesweite Wiedereröffnung und brachte ebenso die Online Casinos als Argument ins Spiel. Die momentane Schließung des legalen terrestrischen Spiels hätte zu einer Abwanderung in die nach deutschem Recht noch illegalen Internetcasinos geführt. Die harten Maßnahmen in der Corona-Krise wären gar ein „Konjunkturprogramm“ für die ausländischen Betreiber gewesen.
Paul Gauselmann äußert sich ziemlich klar und deutlich über die seiner Meinung stattfindende Benachteiligung der Merkur Casinos in NRW und ganz Deutschland gegenüber den Online Casinos aus dem Ausland. Er erklärte: „Die Wiedereröffnung der Spielstätten in NRW ist eine sehr gute Nachricht für die Gauselmann Gruppe, ihre vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und besonders auch für den Spieler- und Verbraucherschutz. In den vergangenen Wochen konnten wir eine massive und damit bedenkliche Abwanderung der Spielgäste in bislang noch illegale Online-Casinos beobachten. Erschwerend hinzu kamen gesteigerte Werbeaktivitäten dieser illegalen Angebote im Fernsehen und im Internet. Mit den staatlich konzessionierten Spielhallen stehen nun wieder legale Angebote mit einem wirksamen Jugend- und Spielerschutz zur Verfügung.“





























