
Das Casino Davos muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen, aufgrund von zwei Software-Fehlern. (Bildquelle:
Thomas Lefebvre auf Unsplash)
Das Casino Davos sorgt mit seinen aktuellen Schlagzeilen für Aufsehen. Die Sanktion Casino Davos sind momentan der heißeste Gesprächsstoff auf dem Schweizer Glücksspielmarkt. Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass das Casino Davos eine Busse von 970.000 Franken zahlen muss.
Doch wie konnte es zu einer solchen Sanktionshöhe kommen? Hintergrund für die Strafe sind zwei Software-Pannen im Online Casino des Betreibers. Durch diese Pannen konnten gesperrte Spieler zeitweise wieder auf das Angebot zugreifen und das Online Casino nutzen. Teilweise erhielten sie auch Werbung. Die Beschwerde des Casinos blieb damit ohne Erfolg.
Der Fall ist besonders heikel, weil es nicht irgendein technischer Fehler ist, sondern um den Schutz gesperrter Spieler. Genau dieser Bereich gehört im Schweizer Glücksspiel zu den wichtigsten Punkten im Spielerschutz. Kommt es genau in diesem Bereich zu Fehlern, wird es für Betreiber schnell teuer. Für das Casino Davos ist die Entscheidung deshalb ein harter Schlag. Vor allem deshalb, weil ausgerechnet das digitale Angebot betroffen ist.
Casino Davos Sanktion: Fehler auf der Plattform des Casino Davos
Nach den bekannten Informationen kam es im März und im Oktober 2023 bei zwei Software-Updates zu Problemen. Im März konnten gesperrte Spieler während fünf Tagen wieder auf das Angebot zugreifen. Im Oktober bestand die Fehlfunktion sogar rund zwei Wochen. Insgesamt wurden 188 gesperrte Personen unfreiwillig wieder freigeschaltet. Rund 118 von ihnen versuchten in dieser Zeit, an den Echtgeldautomaten zu spielen.
Das Casino Davos meldete beide Vorfälle selbstständig der Eidgenössischen Spielbankenkommission. Vermutlich auch in der Hoffnung, dass sich später, was an der Bußgeldsumme ändern würde. Dem war aber nicht so.
Das Gericht hält die Busse für gerechtfertigt. Sie entspricht 3 Prozent des Bruttospielertrags aus dem Jahr 2023. Ausschlaggebend war dabei, dass es gleich zu zwei Vorfällen in kurzer Zeit kam. Zusätzlich wurden die Probleme mit der Software auch nicht sofort behoben.
Gerade das macht die Casino Davos Sanktion für den Markt so brisant. Im Bereich online Casino Schweiz spielt der technische Spielerschutz eine besonders wichtige Rolle. Sperrsysteme müssen funktionieren. Werbung an gesperrte Spieler darf nicht herausgehen. Sobald dort Fehler auftreten, gerät ein Betreiber schnell in den Fokus.

Casino777 ist eine Marke der Casino Davos AG und tritt als Schweizer Online Casino mit offizieller Konzessionserweiterung auf. (Bildquelle: Niek Doup auf Unsplash)
Casino Davos steht nicht zum ersten Mal im Fokus
Noch schwerer wiegt der aktuelle Fall, weil das Casino Davos nicht zum ersten Mal mit solchen Themen in Verbindung gebracht wird. Laut dem nun bestätigten Urteil war der Betreiber bereits im Dezember 2020 gebüßt worden. Damals ging es um Werbung an gesperrte Personen. Damit steht die jetzige Entscheidung nicht allein. Für das Casino Davos ist der Fall deshalb noch unangenehmer.
Dazu kommt, dass das Onlinegeschäft für den Betreiber schon seit Jahren eine wichtige Rolle spielt. Der Onlinespielbetrieb läuft bereits seit September 2019. Für ein Online Casino ist genau dieser Bereich aber besonders sensibel, denn technische Probleme fallen dort deutlich schneller ins Gewicht als in vielen anderen Bereichen.
Der aktuelle Fall zeigt damit deutlich, wie streng der Schweizer Markt im Onlinegeschäft aufgestellt ist. Betreiber können nicht nur mit einem attraktiven Angebot punkten. Sie müssen auch sicherstellen, dass gesperrte Spieler tatsächlich ausgeschlossen bleiben. Genau daran ist das Casino Davos in diesem Fall gescheitert.





























