
Der Bragg Gaming Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Das Unternehmen blickt trotz geringer Gewinne positiv in die Zukunft. (Bildquelle: Bragg Gaming)
Bragg Gaming hat seine neuen Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2025 veröffentlicht und damit eine Zusammenfassung aus dem vergangenen Jahr veröffentlicht. Erfreulich für den iGaming Anbieter, der nicht nur eigenen Studios leitet, sondern auch mit zahlreichen Drittpartnern arbeitet, ist der Anstieg des Umsatzes. Der Bragg Gaming Umsatz lag in diesem Zeitraum bei 27,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht das einem Plus von 1,9 Prozent. Damit zeigt sich, dass Bragg auch in einem schwierigen Marktumfeld weiter wachsen kann. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika und Brasilien.
Während der Gesamtumsatz nur leicht zulegte, fiel das Wachstum in diesen beiden Regionen deutlich stärker aus. Gemeinsam stieg der Umsatz dort um 13 Prozent. Genau das half Bragg Gaming dabei, Rückgänge in den Niederlanden auszugleichen. Dort hatte das Unternehmen mit regulatorischen Herausforderungen zu kämpfen. Trotzdem zeigt sich, dass die internationale Ausrichtung für Bragg Gaming immer wichtiger wird. Wenn einzelne Märkte schwächer laufen, können andere Regionen die Entwicklung stabilisieren.
Eigene Casino-Inhalte werden für den Bragg Gaming Umsatz immer wichtiger
Ein wichtiger Punkt in den aktuellen Zahlen ist der Umsatz mit eigenen Bragg Gaming Inhalten. Dieser Bereich steig im direkten Jahresvergleich um 20,8 Prozent. Für Bragg Gaming ist das von großer Bedeutung, denn eigene Inhalte gelten in der Regel als margenstärker und sind damit wirtschaftlich besonders interessant. Das Unternehmen setzt deshalb immer stärker auf die eigenen Casino-Inhalte, die durch die Studios Spin Games und Atomic Slot Lab entwickelt werden.
Gerade im Markt der Online Casinos spielen exklusive Inhalte eine wichtige Rolle. Betreiber wollen ihr Angebot laufend erweitern und attraktiver machen. Dazu gehören auch neue Spiele und moderne Echtgeldautomaten. Genau an diesem Punkt sind Anbieter gefragt, die Inhalte nicht nur vertreiben, sondern auch selbst entwickeln. Für Bragg Gaming ist das ein Bereich, der in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.

Bragg Gaming veröffentlichte nicht nur die neuen Geschäftszahlen, sondern präsentierte auch ein neues Vorstandsmitglied. Mit Thomas Winter holt Bragg Gaming einen erfahrenen Manager aus dem iGaming-Bereich in den Vorstand. Aktuell sitzt Winter im Board von Rush Street Interactive. (Bildquelle: Bragg Gaming auf Facebook)
Auch Partnerschaften bleiben für den Markt entscheidend
Neben eigenen Inhalten spielen auch Partnerschaften eine wichtige Rolle. Bragg Gaming arbeitet unter anderem mit Gamomat zusammen. Diese Partnerschaft ist für den Bereich Inhalte und Reichweite besonders interessant. Auch Play’n GO ist als Drittanbieter ein wichtiger Name in diesem Marktumfeld. Solche Kooperationen zeigen, wie eng der Markt für Online Casinos inzwischen vernetzt ist.
Für die Betreiber sind diese Partnerschaften wichtig, weil sie das Angebot bei Echtgeldautomaten verbreitern können. Gleichzeitig profitieren die Anbieter davon, ihre Inhalte in mehr Märkten und bei mehr Plattformen unterzubringen. Genau dieser Austausch ist für das Wachstum vieler Unternehmen in der Glücksspielbranche inzwischen ein wichtiger Baustein.
Gewinn, Marge und Ausblick zeigen ein gemischtes Bild
Beim Bruttogewinn blieb Bragg Gaming im vierten Quartal 2025 stabil. Dieser lag wie im Vorjahreszeitraum bei 15,7 Millionen Euro. Auch das bereinigte EBITDA blieb mit 4,6 Millionen Euro unverändert. Positiv entwickelte sich jedoch die Bruttomarge. Diese stieg auf 56,5 Prozent. Im dritten Quartal 2025 hatte sie noch bei 54,7 Prozent gelegen. Das zeigt, dass Bragg Gaming beim Produktmix Fortschritte macht.
Hinzu kommen Kostensenkungen im Unternehmen. Durch die Restrukturierung der Belegschaft rechnet Bragg Gaming mit jährlichen Einsparungen in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Gleichzeitig soll die sogenannte AI Brain Initiative die internen Abläufe verbessern. Das Unternehmen versucht also nicht nur beim Umsatz zu wachsen, sondern auch auf der Kostenseite effizienter zu werden.
Für 2026 gibt sich Bragg Gaming weiter zuversichtlich. Erwartet wird ein Umsatz zwischen 97 Millionen und 104,5 Millionen Euro. Beim bereinigten EBITDA rechnet das Unternehmen mit 16 bis 19 Millionen Euro. Trotz regulatorischer Herausforderungen zeigt sich das Unternehmen im Online Casino Markt weiter stabil.





























