
Umsatz steigt bei LeoVegas AB um über 75 Prozent
Die neusten Zahlen von LeoVegas AB für das 2. Quartal zeigen weiterhin ein enormes Wachstum beim Online Casino Betreiber. So konnte der Umsatz um über 75 Prozent von vormals 49,7 Millionen Euro auf jetzt 87,4 Millionen Euro gesteigert werden. Besonders erfreulich daran war, dass sowohl das eigene LeoVegas Casinos, als auch die Übernommenen Firmen Royal Panda und Rocket X durch die Bank sehr gut liefen. Ebenfalls entwickelte sich das Angebot an Sportwetten weiterhin hervorragend und etabliert sich immer stärker als weiterer, wichtiger Geschäftszweig. Mit dem starken Umsatzwachstum konnte LeoVegas AB auch beim EBITDA kräftig zulegen. Hier ging es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 6,1 Millionen Euro auf jetzt rund 15 Millionen Euro kräftig bergauf, was einen enormen Zuwachs von rund 146 Prozent bedeutet. Beim operativen Gewinn sah die Entwicklung ähnlich rosig aus und so ging es hier auf rund 9,3 Millionen Euro im 2. Quartal nach oben, nachdem zwischen April und Juni 2017 noch 5,5 Millionen Euro in den Büchern stand.
Zusammen mit der Bilanz für das 2. Quartal legte LeoVegas AB ebenso die Zahlen für das erste Halbjahr vor, die ebenso grandios ausfielen. Das LeoVegas Casino, Royal Panda und Rocket X konnten zusammen rund 164,8 Millionen Euro umsetzen, was genau wie beim Quartalsergebnis einen Anstieg von über 75 Prozent bedeutete. 2017 lag das Unternehmen mit 93,6 Millionen Euro noch deutlich unter der Marke von 100 Millionen Euro. Das wichtige EBITDA konnte sich Verdoppeln und sprang von vormals 12,2 Millionen Euro auf jetzt 24,5 Millionen Euro, was sich auch auf den operativen Gewinn positiv auswirkte. Hier ging es allerdings auf Halbjahresbasis deutlich geringer nach oben, was vor allem großen Investition in neue Technologien geschuldet war. Und so fiel der Anstieg von vormals rund 11 Millionen Euro auf nun 13 Millionen Euro, im Vergleich zu den anderen Kennzahlen, recht moderat aus.
Zusammen mit den wichtigsten Bilanzkennzahlen veröffentlichte LeoVegas AB ebenso Daten über die drei großen Marken, die mittlerweile zu den Schweden gehören. Darin zeigte sich, dass der Betreiber noch immer mit seinem namensgleichen LeoVegas Casino mit 71 Prozent am gesamten Netto-Gaming-Umsatz den Löwenanteil erwirtschaftet. Die beiden akquirierten Marken Royal Panda und Rocket X hingegen trugen mit jeweils 16 Prozent beziehungsweise 13 Prozent zum Ergebnis bei. Bei den Spielformen dominieren weiterhin die Spielautomaten, die 77 Prozent des Umsatzes generieren, während das Live Casinos zwar stetig wächst, doch mit einem Anteil von 15 Prozent immer noch deutlich hinter den Slots liegt. Besonders erfreulich dürfte jedoch der Vorstand von LeoVegas AB die Entwicklung des eigenen Angebots an Sportwetten zur Kenntnis genommen haben. Dieser Bereich trägt mittlerweile schon mit 8 Prozent am gesamten Netto-Gaming-Umsatz bei.
LeoVegas AB sieht Risiken wegen unklarer Situation in Italien
Als einen besonderen Risikofaktor für die eitere Entwicklung hat LeoVegas AB Italien ausgemacht. Hier arbeitet die derzeitige neue Regierung daran, im nächsten Jahr sämtliche Glücksspielwerbung im Land verbieten zu wollen. Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden, könnten hierdurch sowohl die Umsätze wie auch die Gewinne deutlich geschmälert werden. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die neue Regierung bereits durchblicken ließ, dass diese Maßnahme wohl erst der erste Schritt eines zukünftigen, deutlich restriktiveren Vorgehens gegen das Glücksspiel im Allgemeinen sein wird. Hierin sieht LeoVegas AB Risiken, die momentan noch nicht abzuschätzen sind.
Völlig untätig möchten die Schweden dieser Entwicklung in einem für sie wichtigen Markt jedoch nicht tatenlos zusehen und so warnt das Unternehmen die Politiker des Landes, dass die Maßnahmen am Ende kontraproduktiv sein könnten. Zwar unterstütze LeoVegas neue Ansätze ins Sachen höherem Spielerschutz, doch hält es ein generelles Verbot für sämtliche Glücksspielwerbung für nicht zielführend. Damit folgen die Schweden in ihren Ansichten der European Gaming and Betting Association und dem Verband LOGiCO, die sich vor ein paar Tagen an das italiensichen Parlament mit einem ofenen Brief wanten. Hierin wird auf die Gefahr hingeweisen, das ein Verbot der Glückspsielwerbung vor allem den Betreibern von Online Casinos entgegenkommen würde, die über keine Gehnemigung im Land verfügen. Denn bisher war es vor allem der Vorteil, offiziell Werbung schalten zu können, der die Lizenznehmer in Italien besser stellte. Mit dem Wegfall dieses Vorteils könnten somit Geschäfte im Bereich Glücksspiel vom legalen Markt zum Schwarzmarkt wandern, was den angedachten, verbesserten Spielerschutz kontakarieren würde. Viermehr plädieren sie, ebenso wie LeoVegas AB, für eine stärkere Regulierung der Glücksspielwerbung, die die Probematik des Einflusses auf Spielsüchtige und Jugendliche mindern würde. Ob sich allerdings die neue Regierung in Italien hierrauf einlassen wird, ist mehr als fraglich.
Neben all den positiven Zahlen konnte LeoVegas AB auch im Bereich der Neukunden und Einlagen gute Steigerungsraten vorweisen. So stieg im 2. Quartal die Zahl der Kunden die erstmalig ein Einzahlung im Online Casino tätigten gegenüber dem Vorjahr von rund 73.000 auf nun etwas mehr als 134.000 an. Bei der Anzahl der einzahlenden Kunden gab es ebenfalls mit einer Veränderung von rund 173.000 auf jetzt circa 310.000 einen gewaltigen Anstieg. Schlussendlich gelang es LeoVegas AB sogar viele Altkunden wieder zu reaktivieren. Deren Zahl klettert von knapp 100.000 auf nun 175.500.






























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