
Ein Fall von Spielsucht bei Molde FK führte zum Rauswurf des norwegischen Nationalspielers Vegard Forren. Er soll die Mannschaftskasse erleichtert haben. (Bildquelle: pixabay by AnnRos)
Fußballer sind bekanntlich auch nur Menschen und deshalb ebenso nicht gegen die alltäglichen Probleme gefeilt, mit denen sich „normale“ Bürger herumschlagen müssen. Der jetzt bekannt gewordene Fall von Spielsucht beim norwegischen Meister Molde FK bestätigt dies leider. Der Nationalspieler Vegard Forren soll sich aus der Mannschaftskasse des Clubs bedient haben, um seine Sucht zu finanzieren. Darauf hin trennte sich der norwegische Meister mit sofortiger Wirkung vom verdienten Spieler.
Die Spielsucht von Vegard Vorren führte zum Rausschmiss bei Molde FK
Trotz dessen die große Anzahl an Kunden in den Online Casinos und bei Sportwetten einfach einem Hobby nachgehen, hat ein geringer Prozentsatz an Frauen und Männer ein Problem mit dem Glücksspiel. Der Kick nach Gewinnen kann übermächtig werden oder der Antrieb, Verluste auszugleichen, führt zu einer Negativspirale. Fußballer sind hiervor, wie jede andere Gruppe von Menschen, ebenfalls vor dieser Gefahr nicht gefeilt. Bei Vegard Forren, der bis vor Kurzem noch bei Molde FK unter Vertrag stand, geht das Leiden an einer Spielsucht bereits auf das Jahr 2015 zurück. Damals unterzog sich norwegische Nationalspieler schon einmal einer Therapie, die ihn bis zum März dieses Jahres durchhalten ließ. Nun jedoch wurde Vegard Forren wieder rückfällig und bediente sich aus der Mannschaftskasse bei Molde FK, um seine erneut aufflammende Spielsucht zu finanzieren.
Nachdem der Vorfall bekannt wurde, sah der Verein keine andere Möglichkeit mehr, als sich vom langjährigen Spieler zu trennen. Das Verhältnis zu seinen Spielerkollegen und zum Club selbst sei gebrochen, wie Forren selbst mitteilte. Gleichzeitig entschuldigte er sich bei allen Fans von Molde FK, die er wegen seiner Spielsucht enttäuscht hat. Aufgeben möchte er jedoch mit seinen 32 Jahren und seiner Trennung von seinem Stammverein noch nicht. Vielmehr wolle er nach einer erneuten Therapie wieder Fußball spielen. Wann diese allerdings sein wird, wird maßgeblich vom Erfolg der Therapie abhängen und wann diese beendet sein wird. Für den norwegischen Nationalspieler bleibt zu hoffen, dass der Kampf gegen die eigene Spielsucht dieses Mal für immer von Erfolg gekrönt sein wird.
Ob es sich bei der Spielsucht von Vegard Forren bei Molde FK um ein Problem mit Sportwetten oder beispielsweise mit Automatenspielen in Online Casinos handelt, wurde aus den Aussagen des Clubs sowie des Fußballprofis nicht bekannt. In den meisten Fällen jedoch haben Fußballspieler aufgrund ihres Berufs eine deutlich höhere Tendenz zu Sportwetten, denn zu Spielautomaten.





























