Novomatic Ainsworth mit schlechtem 2. Halbjahr 2017

Novomatic AinsworthDas hat sich der österreichische Glücksspielriese Novomatic bestimmt etwas anders vorgestellt, als man beim australischen Automatenkonzern Ainsworth Game Technology (AGT) eingestiegen ist. Mit einem großen Gewinnrückgang im zweiten Halbjahr 2017 hat Ainsworth sicher nicht die Erwartungen erfüllt, die sich Novomatic mit seiner Beteiligung am australischen Unternehmen gewünscht hat. AGT hat im zweiten Halbjahr 2017 bis einschließlich Ende Dezember nämlich Umsatzeinbußen von rund der Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gemacht. Für die Österreicher, die mit 52 Prozent auch die Mehrheitsbeteiligung bei Ainsworth besitzen, ist das sicherlich ein sehr ärgerliches Ergebnis. Schließlich möchte Novomatic von seinem Einstieg bei AGT auch nur profitieren, was er nur allzu verständlich ist.

Novomatic Ainsworth – Gewinnrückgang sehr deutlich

Einen kleineren Gewinnrückgang haben sicherlich viele Unternehmen mal zu verkraften. Das ist natürlich auch an sich kein Problem, wenn es sonst immer sehr gut läuft und, wie gesagt, der Gewinnrückgang nicht allzu groß ist. Bei Ainsworth war der Gewinnrückgang im zweiten Halbjahr 2017 schon beträchtlich. Zwar war der Umsatz mit 120 Millionen australische Dollar nur um drei Millionen australische Dollar geringer als im gleichen Zeitraum 2016. Der Gewinn war aber deutlich geringer. So konnte man im zweiten Halbjahr 2016 noch einen Gewinn von 20,6 Millionen australische Dollar machen, während im zweiten Halbjahr 2016 lediglich ein Gewinn von 9,7 Millionen australische Dollar gemacht werden konnte. Damit hat sich der Gewinn im zweiten Halbjahr 2017 mehr als halbiert.

Bei Ainsworth sieht man aber positive Zeichen

Obwohl das zweite Halbjahr des vergangenen Jahres beim australischen Automatenkonzern nicht ganz so positiv aussah, macht man sich im Konzern wohl keine großen Sorgen. Das spricht ja schon mal dafür, dass man eventuell damit gerechnet hatte, dass die Zahlen für das zweite Halbjahr 2017 nicht so gut sein würden. Der Konzernchef Danny Gladstone sieht die künftige Entwicklung aber nicht so Schwarz. So bekräftigte Gladstone, dass die Zeichen für die kommenden Monate gerade sehr gut stehen. Man erwartet nämlich auch, dass das Wachstum auf dem amerikanischen Markt zunehmen wird und das wäre für Ainsworth sehr wichtig. Schließlich ist der amerikanische Markt für den australischen Automatenkonzern sehr wichtig. Diese Prognose dürfte sicherlich auch den österreichischen Konzern Novomatic freuen.

Novomatic hofft auf den amerikanischen Markt

Mit einer positiven Entwicklung auf dem amerikanischen Markt würde für Novomatic natürlich auch eine große Tür geöffnet werden. Schließlich haben die Österreicher beim australischen Automatenkonzern Ainsworth Game Technology die Mehrheitsbeteiligung von 52 Prozent auch teuer bezahlt. Mit einer Investition von 473 Millionen australischer Dollar stiegen die Österreicher nämlich bei den Australiern ein, um sich so Zutritt zum amerikanischen Glücksspielmarkt zu verschaffen. Diese Investition soll sich natürlich auch auszahlen. So wird erwartet, dass Ainsworth in den kommenden Jahren auf dem US-Glücksspielmarkt einen Anteil von rund zehn Prozent erreichen werde, was sicherlich eine Prognose ist, die den Österreichern gefallen dürfte. Diese Prognose ist zugleich auch nicht ganz aus der Luft gegriffen. Denn im zweiten Halbjahr 2017 konnte Ainsworth schon einen Umsatz in Höhe von 38 Millionen australische Dollar in den USA verbuchen, was ein Plus von 3 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2016 darstellt. Der amerikanische Markt wird daher sicherlich auch künftig eine wichtige Rolle spielen.

 

 

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