
Die Absolventinnen und Absolventen der Externenprüfung zum/zur Automa-tenfachmann/-frau (IHK) mit Paul Gauselmann (2. Reihe, r.), Armin Gausel-mann (2. Reihe, l.), Dieter Kuhlmann (1. Reihe, r.) sowie weiteren Vertrete-rinnen und Vertretern der Gauselmann Gruppe und der TÜV Rheinland-Akademie. (Foto: Gauselmann.de)
Noch immer sterben in Deutschland deutlich mehr Menschen als Kinder geboren werden, deshalb wird es in einigen Branchen immer schwieriger genügend Jugendliche für die Ausbildung zu finden. Einen Ausweg aus diesem Dilemma hat der deutsche Glücksspielkonzern Gauselmann in der betriebsinternen, eigenen Weiterbildung gefunden, die den Absolventen schlussendlich den Abschluss als Automatenfachmann einbringt.
Gleich 16 neue Automatenfachmänner kommen bei Gauselmann aus der eigenen Belegschaft
Zertifikate, Abschlüsse und Noten sind wohl in kaum einem anderen Land so wichtig wie in Deutschland. Sie entscheiden nicht nur über den Beruf, der ausgeübt werden kann, sondern bestimmen zudem sehr oft auch die Höhe des Gehalts. Deshalb ist es sowohl für die Mitarbeiter wie auch für Gauselmann selbst von Vorteil, den eigenen Angestellten Möglichkeiten der Weiterbildung zu ermöglichen. Der Abschluss zum ausgebildeten Automatenfachmann in der Fachrichtung Automatendienstleistung ist beispielsweise eines dieser Angebote, welches nun 16 Mitarbeiter erfolgreich in Anspruch nehmen konnten. Über mehrere Monate wurde dabei das theoretische Wissen in den eigenen Schulungsräumen auf Schloss Benkhausen vermittelt. Die praktische Anwendung wiederum erfolgte in den zahlreichen eigenen kleinen Merkur Casinos. In der Anlehnung an das typische deutsche System der dualen Ausbildung dürfte einer der Faktoren für den Erfolg der Fortbildung bei Gauselmann.
Dieter Kuhlmann, der Vorstand der Spiel-Betriebe (kleine Merkur Casinos) legte noch einmal sehr viel Wert darauf, zu verdeutlichen, wie wichtig die Ausbildung der Mitarbeiter bei Gauselmann ist. So führte er aus: „Manch einer mag sich fragen, warum wir als Unternehmen diesen nebenberuflichen Abschluss anbieten. Die Antwort ist ganz einfach: Wir wollen unsere Position als qualitativer Marktführer weiter stärken und dafür benötigen wir qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei ist uns sehr wichtig, unsere eigene Belegschaft zu fördern und so die Erfolgsgeschichte der Gauselmann Gruppe gemeinsam fortzuschreiben.“
Merkur Gauselmann drängte immer darauf, dass der Automatenfachmann zum offiziellen Beruf wird
Die von der IHK anerkannte Ausbildung zum Automatenfachmann ist heute in der Glücksspielbranche in Deutschland ein etablierter und wichtiger Beruf. Bei Gauselmann beispielsweise stellen sie sicher, dass in den kleinen Merkur Casinos für die Gäste alles wie geschmiert läuft. Müssen Geräte ausgetauscht, repariert oder neue Software aufgespielt werden, sind sie zur Stelle. Doch abseits des technischen Bereichs, werden Automatenfachmänner auch in den Feldern Marketing, Kundenbetreuung oder der Produktpräsentation geschult. Dieses breite Sammelsurium an Aufgaben, zusammengefasst in einem Berufsbild, gibt es jedoch tatsächlich erst seit 2008. Über fast 50 Jahre, so Paul Gauselmann, der Gründer des Herstellers der Merkur Spielautomaten, sei für die Etablierung dieses Berufs eingestanden. Ziel war es immer die technischen und kaufmännischen Elemente in ein Berufsbild zusammenzubringen und dieses von der IHK absegnen zu lassen. Weiter führte Paul Gauselman aus, dass es ihn ebenfalls mit gewissem Stolz erfülle, dass heute nicht nur Berufseinsteiger sich für den Automatenfachmann entscheiden, sondern ebenso langjährige Angestellte des Konzerns.





























