Wer von uns Spieler sich Ende August für einen Besuch des Deutschen Automatenmuseums in Espelkamp entschieden hatte, der erlebte eine regelrechte Invasion der Knutschkugeln. Denn der Isetta Club e.V hatte seine Mitglieder zur großen Ausfahrt und einem Besuch von Schloss Benkhausen zum 41. Jahrestreffen des Vereins aufgerufen. Und diesem Aufruf sollten gleich rund 130 Teilnehmer mit ihren zahlreichen BMW Isettas, die in den 50ziger Jahren im Volksmund liebevoll als Knutschkugeln bezeichnet wurden, folge leisten. Neben der beschaulichen Fahrt durch die Landschaften der Umgebung stand vor allem der Besuch des Deutschen Automatenmuseums auf dem Programm. Denn wie es der Zufall so wollte, gibt es hier noch bis zum 23. Mai 2018 die Sonderausstellung „Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 50er- und 60er-Jahre“ zu bestaunen. Und kaum ein andres Fahrzeug, wie die BMW Isetta oder der VW Käfer, stehen so symbolträchtig für diese goldene Zeit. Kein Wunder also, dass die Initiatoren des Isetta Clubs Symbolträchtigkeit, Historie und das gemeinsame Erlebnis mit dem Besuch des Deutschen Automatenmuseums krönten. Und so bot sich uns Zockern und den anderen Besuchern ein imposantes Bild, wenn mehr als 80 dieser kleinen Knutschkugeln auf dem Gelände von Schloss Benkhausen sich in breiter Formation aufstellten.
Aufgrund der Enteignung des Automobilwerkes in Eisenach durch die sowjetische Besatzungsmacht nach dem Krieg, lag die komplette Produktion von Autos für BMW am Boden. Nur die Herstellung von Motorrädern lief weiterhin problemlos. Um die mangelnden Kapazitäten zu Beginn der Nachkriegsjahre zu kompensieren , holte sich BMW die Lizenz für die Produktion der Isetta, welche mit einen Motorradmotor betreiben wurde. Sie wurde zum Verkaufsschlager und ist heute eines der Symbole des Deutschen Wirtschaftswunders.
Das Deutsche Automatenmuseum – ein ganz besonderer Ort für uns Spieler
Wer sich von uns Spielern neben Online Casino Bonus und dicken Gewinnen an den Spielautomaten, noch zusätzlich für die spannenden Geschichte dieser „einarmigen Banditen“ interessiert, der ist im Deutschen Automatenmuseum genau richtig. Kein anderer Ort in Deutschland bildet nur ansatzweise die Geschichte der Automaten in der Bundesrepublik so detailreich ab wie dieses Mekka für uns Zocker. Hervorgegangen aus der privaten Sammlung von Gauselmann, zu der zu Beginn vor allem diverse Merkur Spielautomaten zählten, hat sich der Bestand an Geräten mittlerweile vervielfacht. Und so wurde nach vielen Jahren und deutlich gestiegenem Publikumsinteresse das ganze Museum im Oktober 2013 aus dem Firmenhauptsitz von Gauselmann in die frisch restaurierten Räumlichkeiten von Schloss Benkhausen verlegt. Hier bietet das Deutsche Automatenmuseum, neben den Merkur Spielautomaten und Geldspielgeräten weiterer namhafter Hersteller, ebenfalls einen umfassenden Überblick über die Geschichte anderer Formen von Automaten an. Die schiere Anzahl von mehr als 1.800 Exponaten, von denen immer rund 200 uns Zockern und Besuchern präsentiert werden, erlaubt dabei einen detaillierten Blick in die Historie dieser spannenden Industrie. Zudem sorgen immer wieder spezielle Events und Sonderausstellungen für Abwechslung. So läuft beispielsweise noch bis Mitte nächsten Jahres „Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 50er- und 60er-Jahre“, welches zum krönenden Höhepunkt der Teilnehmer des Isetta Club-Treffens wurde.
Neben den Spielautomaten dieser Zeit, bekommen wir Besucher hier ebenfalls einen Eindruck über die damaligen Werbeplakate, die als Zeitzeugen einen tieferen Einblick über die Gesellschaft in diesen aufregenden Jahre ermöglichen. Zudem lässt sich hier deutlich sehen, wie stark sich Werbung an uns Spieler über all die Zeit verändert hat.
Wer sich ebenfalls für die dahinterstehende Technik der Spielautomaten und ihre historische Entwicklung interessiert, dem bietet das Deutsche Automatenmuseum bald ein tolles Highlight an. Denn am 14. Oktober 2017 findet hier der „Tag der offenen Tür“ statt. An diesem ganzen spezielle Event nehmen sich zahlreiche Techniker des Museum den Fragen und Wissensdurst der Besucher an. Dabei zeigen sie direkt an den Spielautomaten wie sich die Technik über die Jahrzehnte hinweg verändert hat. Interessenten können sich für die Führung gegen 12 Uhr noch unter der Telefonnummer 05743/9318222 oder der Email-Adresse [email protected] direkt beim Museum dafür anmelden.





























