Bastian Scholz, neuer Head of Public Affairs der Merkur Group.

Veränderungen am Standort der Merkur in Berlin. Bastian Scholz ist ab sofort Head of Public Affairs der Merkur Group. (Bildquelle: Merkur Group)

Bei der Merkur Group gibt es eine Rückkehr nach Berlin. Bastian Scholz ist seit dem 1. Juli 2026 wieder für das Unternehmen tätig und übernimmt den neu geschaffenen Posten als Head of Public Affairs der Merkur Group.

Scholz kennt das Unternehmen bereits, denn von 2022 bis 2025 arbeitete er als Senior Manager Public Affairs für die Merkur Group. Nach einer beruflichen Auszeit kehrt er nun in größerer Rolle nach Berlin zurück.

In Berlin ist Scholz jedoch nicht allein, denn zur Hauptstadtrepräsentanz gehören auch Christopher Denda und Jan Meisetschläger.

Head of Public Affairs der Merkur Group wird beim Thema Regulierung wichtig

Der neue Head of Public Affairs der Merkur Group bekommt es nicht nur mit klassischer Unternehmenskommunikation zu tun. Bei einem Glücksspielkonzern wie Merkur geht es schnell um politische Fragen. Spielhallen, Sportwetten, Werbung und das Merkur Online Casino Geschäft hängen stark davon ab, welche Regeln in Deutschland und Europa gelten.

Anbieter brauchen Genehmigungen, müssen Vorgaben zum Spielerschutz erfüllen und stehen gleichzeitig im Wettbewerb mit illegalen Seiten. Genau deshalb ist politische Arbeit für die Branche nicht nur ein Nebenthema, sondern eine wichtige Grundlage, um Spielhallen und Online Casinos sicher und gewinnbringend zu betreiben. Die Rückkehr von Scholz als Head of Public Affairs der Merkur Group positiv passt zur aktuellen Lage der Branche, denn der Unterschied zwischen erlaubten und nicht erlaubten Angeboten bleibt für Anbieter wie Merkur ein großes Thema.

Der promovierte Politikwissenschaftler bringt dafür den passenden Hintergrund mit. Der Wahlberliner hat Erfahrung im politischen Bereich und ist zudem ein Experte im Segment Glücksspielregulierung. Vor seiner ersten Zeit bei Merkur war er beim Deutschen Sportwettenverband tätig. Davor arbeitete er im Deutschen Bundestag, im akademischen Bereich und in der politischen Erwachsenenbildung. Er kennt also nicht nur die Glücksspielbranche, sondern auch die politische Seite.

Aus Merkur Service wird Merkur Service & Logistics.

In den vergangenen Monaten gab es bei der Merkur Group einige Veränderungen. Nicht nur der neue Posten Head of Public Affairs wurde geschaffen, sondern auch Merkur Service hat eine Veränderung durchlaufen. Im Mai 2026 wurde aus Merkur Service die Merkur Service & Logistics. Mit dieser Neustrukturierung bringt Merkur den Service und Logistikbereich enger zusammen, um After-Sales-Aktivitäten im Paket anzubieten. (Bildquelle: Merkur Group)

Merkur setzt in Berlin auf einen bekannten Namen

Bastian Scholz selbst verweist in der offiziellen Pressemitteilung bei seiner Rückkehr auch auf Ostwestfalen hin. Die Merkur Group ist dort stark verwurzelt, viele Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens fallen aber woanders. Darunter auch in Berlin.

Genau dort soll Scholz künftig wieder für die Interessen von Merkur auftreten. Dabei geht es um seriöses Glücksspiel, verantwortungsvolle Regulierung und um die Entwicklung des Unternehmens. Für Merkur kommt damit kein ganz neuer Name ins Berliner Büro, sondern jemand, der das Unternehmen und die Branche bereits kennt.

Die neue Rolle als Head of Public Affairs der Merkur Group zeigt vor allem, dass politische Arbeit für Glücksspielanbieter weiter an Bedeutung gewinnt. Gerade beim legalen Markt, beim Schwarzmarkt und bei digitalen Angeboten wie Merkur Online Casino dürfte Merkur seine Position künftig noch stärker einbringen wollen.

Bastian Scholz, neuer Head of Public Affairs der Merkur Group in Berlin, sagt dazu: „Die Merkur Group schafft als heimatverbundenes Traditionsunternehmen Werte und Identität in Ostwestfalen. Wer das wie ich einmal vor Ort selbst erlebt hat, weiß, wie wertvoll und unersetzlich Merkur für die Region ist. Doch zentrale politische Entscheidungen für die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens werden weit weg in Berlin, in den Landeshauptstädten oder im Ausland getroffen. Ich freue mich darauf, künftig wieder direkt an diesen Entscheidungsorten für seriöses Glücksspiel, verantwortungsvolle Regulierung, die gute Zukunftsentwicklung der Merkur Group sowie die Interessen ihrer Mitarbeiter, Kunden und Partner einzutreten.“