Kein Coronavirus bei Gauselmann

Kein Coronavirus bei Gauselmann laut die gute Nachricht, nachdem mehr als 800 Mitarbeiter in nur drei Tagen durch das Mindener Klinikum getestet wurden. (Bildquelle: gauselmann.de / v.l.n.r. Tobias Vollmer, Paul Gauselmann, Professor Dr. med. Franz-Josef Schmitz, Marco Scholz)

Seit einigen Wochen steigen die Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland wieder an und natürlich hofft auch der Spielautomatenhersteller Gauselmann, dass kein neuer Fall bei den eigenen Mitarbeitern auftritt. Gerade jetzt in der Urlaubszeit inmitten der Sommerferien gelten Reiserückkehrer als potenzielle Risikogruppe, den Erreger einzuschleppen sowie weiter zu verbreiten. Um dieser Gefahr zu trotzen und möglichst einen größeren Ausbruch womöglich im eigenen Unternehmen zu verhindern, hat der Glücksspielkonzern nun ein kostenloses Programm zum Testen für die eigenen Mitarbeiter ins Leben gerufen. Damit will Gauselmann weiterhin sicherstellen, dass kein Coronavirus bei den Angestellten womöglich zu einer betriebsbedingten Quarantäne führt.

Kein Coronavirus bei Gauselmann nach mehr als 800 getesteten Mitarbeitern

Kein Coronavirus bei Gauselmann, so lautet das bisherige Fazit nach dem Testen von mehr als 800 Mitarbeitern an den beiden Hauptstandorten des Herstellers der bekannten Merkur Spielautomaten mit der lachenden Sonne. Trotz dessen es sämtlichen Angestellten freistand, sich kostenlos testen zu lassen, war die Resonanz enorm. In nur drei Tagen wurde alle Abstriche durch das qualifizierte Personal des Mindener Klinikums direkt in den Büros des Glücksspielkonzerns in Espelkamp und Lübbecke entnommen. Hierfür setzte das Klinikum extra ein mobiles Team ein. Später wurden die Abstriche schließlich in das Labor gebracht und über Nacht in Sonderschichten ausgewertet. Die mehr als 800 Mitarbeiter bei Gauselmann, bei denen am Ende kein Coronavirus nachgewiesen wurde, erhielten ihr Ergebnis bereits am nächsten Morgen nach ihrem Rachenabstrich. Diese Schnelligkeit wurde zum einen Dank der Nachtschichten im Labor und zum anderen durch das Versenden der Testergebnisse mittels eines QR-Codes auf die Smartphones der Angestellten erreicht.

Diese effiziente und schnelle Testung von mehr als 800 Menschen in einem großen Konzern zeigt deutlich, wie zügig und sicher solch ein Projekt zu stemmen ist, wenn alle involvierten Parteien zusammenarbeiten. Gauselmann beispielsweise informierte vorab alle eigenen Mitarbeiter über die Tage, an denen das mobile Team des Mindener Klinikums vor Ort sein würde. Die einzelnen Termine für die dann erfolgenden Abstriche wurden so getaktet, dass ein einzelner Vorgang nicht länger als 2 Minuten dauerte. Die später erfolgten Nachtschichten der Mitarbeiter des Klinikums und der Einsatz moderner Technik zum Übermitteln der Ergebnisse sorgten am Ende gemeinsam für die außerordentliche Effizienz der ganzen Testung. Untersuchungsleiter Professor Dr. med. Franz-Josef Schmitz selbst lobte in diesem Zusammenhang das konsequente Vorgehen des Unternehmens gerade jetzt, da die Fallzahlen in Deutschland wieder steigen. Die kostenlose Testung ist natürlich nicht nur ein Dienst an der Allgemeinheit, sondern rechnet sich ebenfalls für den Hersteller der Merkur Spielautomaten. Schließlich könnte allein ein mit dem Coronavirus infizierter Mitarbeiter bei Gauselmann dafür sorgen, dass kein einziges Geldspielgerät mehr von Band läuft.

Zum Ende der Sommerferien in NRW ist bereits der nächste kostenlose Test in den Hauptstandorten geplant. Dieser soll vor allem den Rückkehrern aus dem Urlaub im Konzern dienen. Paul Gauselmann, der wegen seinem Alter zur Risikogruppe gehört, ließ sich natürlich ebenfalls testen und äußerte sich zu dem ganzen Projekt mit dem Mindener Klinikum unter dem Motto: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Er teilte mit: „Jeder Einzelne ist dafür verantwortlich, die Pandemie in Schach zu halten. Wir sind bislang gut damit gefahren, im Zweifel lieber etwas vorsichtiger zu sein. Das ist sowohl im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch im Sinne des Unternehmens.“