Online Casinos in Malta

Auch die Betreiber von Online Casinos in Malta sind nicht ungeschoren durch die Pandemie gekommen, verrät eine Befragung der mga bei ihren Lizenznehmern. (Bildquelle: pixabay by Tumisu)

Über viele Wochen lag das klassische, terrestrische Glücksspiel in ganz Europa brach. Egal ob große Casinos, kleine Spielhallen oder die Gaststätte um die Ecke mit eigenen Spielautomaten, sie alle mussten aufgrund der Pandemie ihre Gäste vor die Tür setzen. Bei den Sportwetten sah es aufgrund der Absagen aller wichtigen Wettbewerbe und Ligen ebenfalls düster aus, denn weder eSports noch Tischtennis konnten König Fußball ordentlich ersetzen. Einzig die Online Casinos profitierten von der Situation. Allerdings zeigt nun, dass auch die Betreiber von Online Casinos in Malta durch die Maßnahmen der Pandemie betroffen waren, was hauptsächlich an der Diversifizierung mit Sportwetten lag.

Den Betreibern von Online Casinos in Malta machten auch die Sportwetten zu schaffen

Diversifizierung des eigenen Angebots an Glücksspielen war lange Zeit die Devise der modernen Glücksspielindustrie. Buchmacher fingen plötzlich an, ebenfalls Spielautomaten und Live Casinos Spiel anzubieten, während sonst klassische Online Casinos ihr Herz für den Sport entdeckten. Dieser starke Trend, der auch an den Online Casinos in Malta nicht vorbei ging, führte nun allerdings in der Pandemie dazu, dass fast kein große Glücksspielunternehmen nicht unter den Folgen von Covid-19 zu leiden hat. Wie stark dieser Einfluss auf die Geschäfte bislang war, darüber hat nun die mga, die Malta Gaming Authority, Auskunft gegeben. Die Befragung der eigenen Lizenznehmer brachte dabei einige interessante Details an Licht.

Die Diversifizierung der letzten Jahr war in dieser Krise nicht unbedingt ein Segen

Von allen Firmen gaben an, dass 151 Lizenznehmer von der Pandemie und den dazugehörigen Auswirkungen betroffen sind und es sich dabei vor allem um Unternehmen handelt, die mit einer B2C-Konzession ausgerüstet sind. B2C bedeutet Businness to Custome und betrifft das Endkundengeschäft. Zusammengerechnet gehen diese 151 Betreiber davon aus, dass sich der gesamte Jahresumsatz um bis zu 12 Prozent gegenüber 2019 verschlechtern könnte. Dies liegt vor allem am kompletten Einbruch der Sportwetten, die sich jetzt gerade erst so langsam wieder berappen. Zudem fallen mit der Verschiebung der Fußballeuropameisterschaft und der Olympischen Spiele gleich zwei Großereignisse in diesem Jahr weg, was sich ebenso nicht gerade umsatzfördernd niederschlagen wird.

In den Zahlen für die Online Casinos in Malta zeigt sich deutlich, wie stark der ganze Bereich Sportwetten in diesem Jahr unter die Räder gekommen ist. Werden nämlich nur die Betreiber zusammengezählt, die auch über eine Lizenz für Sportwetten der mga verfügen, dann werden sogar ein Minus von bis zu 40 Prozent beim Gesamtumsatz fürs Jahr prognostiziert. Ein gewaltiger Wert, der sicherlich in den Bilanzen seine Spuren hinterlassen wird. Bei den Glücksspielunternehmen aus dem B2B-Bereich, Lieferanten für die Online Casinos in Malta, ergab die Befragung der Glücksspielaufsichtsbehörde ebenfalls kein wirklich besseres Bild. Hier erwarten allein 64 Firmen ein Minus von bis zu 20 Prozent beim Umsatz für das Gesamtjahr. All dies zusammen lässt die These, dass alle Online Casino Firmen von der Krise profitiert hätten, aufgrund hohen Diversifizierung und den nun vorgestellten Zahlen, in einem anderen Licht erscheinen.

Die Erholung der gesamten Glücksspielbranche wird wohl noch bis weit ins nächste Jahr benötigen, denn weniger Umsatz bedeutet Kosteneinsparungen. Dies führt wiederum zu sinkenden Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie zu einer möglichen Verzögerung eventueller Expansionspläne. Von den Betreibern von Online Casinos in Malta wollen allein 66 Prozent der Konzerne Investitionen verschieben, bei den Lieferanten sind es immer noch zwischen 33 und 38 Prozent.