
Spielerhilfe Verein hat erneut Anschuldigungen gegen Amatic. Dieses Mal trifft es den Mutterkonzern. (Bildquelle: spielerhilfe.at)
Das Spiel zwischen Amatic und dem Spielerhilfe Verein gehen weiter. Erst vor wenigen Wochen wurde die Behauptung aufgestellt, dass ein 17-jähriger bei einem Amatic Glücksspiel teilnehmen konnte. Mit scheinbar unerschöpflicher Energie geht der Spielerhilfe Verein gegen das Glücksspielunternehmen vor. Mit im Fokus liegen zahlreiche Behauptungen, die unter anderem dazu abzielen, den Spielerschutz, als mangelhaft zu bezeichnen. Was wirklich hinter diesen Behauptungen steckt, ist nicht bewiesen. Doch jetzt scheint ein neuer Spieler auf dem Feld zu sein. In einer Mitteilung gibt der Verein bekannt, dass das Mutterunternehmen PG Enterprise AG eine Schwachstelle hätte, die den Spielerschutz betreffen soll. Mittlerweile erzittern die österreichischen Glücksspielunternehmen, wenn der Spielerhilfe Verein auf dem Plan steht. Neben Amatic und seiner Muttergesellschaft hat auch Schon Casinos Austria Bekanntschaft mit dem Verein gemacht.
Amatic Mutter im Fokus der Spielerhilfe
Der Spielerhilfe Verein hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und hat es dieses Mal auf die Amatic Mutter PG Enterprise AG abgesehen. Doch worum geht es eigentlich? Bereits in einer langen Pressekonferenz hatte der Verein darauf hingewiesen, angeblich einen Spielerschutzverstoß bemerkt zu haben. Jetzt scheint es eine Gesellschaft des Amatic Mutterkonzern getroffen zu haben. In einer Meldung klagt der Verein die Panther Gaming an, die angeblich keine Fotos auf den Spielerkarten hat. Laut dem Steiermärkischem Glücksspielgesetz ist jedoch genau das ein entscheidendes Kriterium.
Das Unternehmen, welches hier in den Fokus geschoben wird, behauptet jedoch, dass die Bilder auf den Karten gespeichert seien. Die Aussagen von PG Enterprise AG sind in diesem Zusammenhang noch etwas deutlicher. Das Unternehmen verdeutlicht noch einmal, dass es alle Schutzmaßnahmen der Gesetzgebung nach beachte. Zur Erklärung: Die Karten, die zu den Spielhallen den Eintritt ermöglichen, speichern die Lichtbilder der Kunden in dem System. Durch das Auslesen der Daten am Eingang einer Spielhalle erfolgt auch die Abfrage der Bilder, wodurch diese nicht mehr sichtbar auf der Karte abgespeichert werden müssen. Durch diesen Zwiespalt stehen die Amatic Casinos erneut im Schussfeld der Spielerhilfe.
Verein kontert: PG Enterprise AG in Erklärungsnot?
Amatic hatte schon zu Beginn des Jahres einiges an Trubel mit dem aus Österreich stammenden Verein. Jetzt trifft es den Mutterkonzern und seine Gesellschaft Panther Gaming. Der Streitpunkt zwischen dem Verein und dem Unternehmen ist deutlich. Die Spielerhilfe gibt zu verstehen, dass die Spielerkarten der Spielhalle nicht mit einem Foto des Kartenbesitzers ausgelegt sind. Hier sieht der Verein einen klaren Verstoß.
Das Glücksspielunternehmen hingegen sieht das anders. Er unterstreicht in seinen Stellungnahmen, dass die Bilder digital abgespeichert seien und durch das Auslesen der Karte würde der Spieler auch in dieser Hinsicht identifiziert werden.
In diesem Zusammenhang hat der Verein eine Untersuchung angeordnet, die das Glücksspielunternehmen in Bedrängnis geraten lassen könnte. Was wirklich an den Vorwürfen dran ist, das lässt sich wie so oft nur abwarten. Wie man es vom Spielerhilfe Verein schon gewohnt ist, wird es vermutlich eine Anzeige oder Ähnliches geben, um die angeblichen Verfehlungen aufzudecken.

Erst vor wenigen Wochen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Verein und dem Glücksspielunternehmen. Damals im Fokus war, dass ein Minderjähriger den Zutritt zu einer Spielhalle erhielt. (Bildquelle: spielerhilfe.at)





























