Spielhallen in Deutschland - Symbolbild

Erneut sind Spielhallen ins Visier von kriminellen Menschen geraten. In der vergangenen Woche ereigneten sich dabei nicht nur Überfälle auf die Spielhallen. (Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay)

Geht es um Spielhallen, so haben viele Menschen das typische Klischee vor Augen, dass es dort nur so von Kriminellen wimmelt. Natürlich ist das nicht so. Aber kriminelle Menschen sind leider manchmal auch in Spielhallen anzutreffen, nämlich, wenn es um Raubüberfälle, Diebstähle oder Einbrüche geht. Immer wieder werden die Spielstätten in ganz Deutschland zum Ziel der Kriminellen, die sich einfach nur schnell bereichern möchten. Auch in der vergangenen Woche war das nicht anders. Zahlreiche Raube und ein Einbruch wurden von der Polizei vermeldet. Es nimmt also wirklich kein Ende und von einer ruhigen Woche kann für viele Spielhallen in der letzten Woche nicht die Rede sein.

In Winsen kam es vergangene Woche Dienstag zu einem Überfall auf eine Spielothek. Gegen 21.45 Uhr betrat ein unbekannter und maskierter Mann die Räumlichkeiten der Spielothek und ging dort auf die Mitarbeiterin zu. Er forderte von ihr unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des Bargeldes. Die Angestellte der Spielothek kam dieser Aufforderung auch nach und übergab dem Täter einen vierstelligen Bargeldbetrag. Mit seiner Beute im Schlepptau flüchtete der Räuber sofort aus der Spielhalle, konnte zunächst noch auf seiner Flucht beobachtet werden, aber dann in unbekannte Richtung verschwinden. Die Polizei, die selbstverständlich sofort alarmiert wurde, leitet zwar eine Fahndung nach dem Täter ein, doch diese blieb ergebnislos. Der Räuber konnte entkommen. Die Angestellte der Spielothek wurde zum Glück nicht verletzt, erlitt aber einen Schrecken.

In Frankfurt am Main kam es letzte Woche Mittwoch zu einem versuchten Überfall auf drei Angestellte eines Spielcasinos. Die drei Angestellten waren um 8.00 Uhr morgens gerade am Spielcasino angekommen und parkten ihr Auto im Hinterhof der Spielstätte. Als sie dieses verlassen wollten, kam ein maskierter Mann auf sie zu und bedrohte sie mit einer silbernen Waffe. Der Täter forderte von den drei Angestellten die Herausgabe von Geld und anderen Wertsachen. Allerdings ließ sich ein Angestellter des Spielcasinos nicht von dem Täter mit der Waffe beeindrucken und drohte diesem, die Polizei zu verständigen. Daraufhin flüchtete der „Möchtegern-Räuber“ vom Tatort in unbekannte Richtung. Eine Beute konnte er bei diesem Überfallversuch nicht machen. Die drei Angestellten des Spielcasinos blieben unverletzt. Allerdings fehlt zu dem Täter noch jede Spur, auch trotz der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei.

Zu einem brutalen Überfall ist es vergangene Woche Donnerstag in einer Spielhalle in Köln gekommen. Gegen 6.00 Uhr morgens betrat ein unbekannter Mann die Räumlichkeiten der Spielhalle und ging dort zunächst ganz unauffällig auf die 21-jährige Angestellte zu. Unter einem Vorwand konnte der Täter die junge Frau so zum Kassenbereich locken. Dort schlug er zu, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Täter riss die Frau brutal zu Boden, sodass diese mit dem Kopf gegen die Türe knallte. Zudem trat er dann noch mehrfach auf das Opfer ein, bevor er sich dann schlussendlich das Geld aus der Kasse schnappte. Mit seiner Beute in unbekannter Höhe flüchtete der brutale Räuber anschließend aus der Spielhalle in unbekannte Richtung. Die 21-jährige Angestellte verständigte sofort die Polizei, die dann auch gleich mit einem Rettungswagen kam. Eine Fahndung nach dem Täter blieb leider ohne Erfolg. Die 21-jährige Frau hatte leider auch kein Glück. Aufgrund ihrer Verletzungen musste sie stationär im Krankenhaus behandelt werden. Sie befindet sich derzeit auf dem Weg der Besserung.

Am Wochenende schlugen auch wieder Räuber zu in den Spielhallen in Deutschland

Nicht nur unter der Woche gab es Überfälle auf Spielhallen. Auch am Wochenende waren einige Täter aktiv unterwegs und sorgten für Angst und Schrecken. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Hannover zu einem Überfall auf eine Spielhalle. Gegen 0.30 Uhr betraten drei maskierte Männer die Räumlichkeiten der Spielhalle und gingen dort direkt auf die Angestellte zu. Einer der Täter bedrohte die Frau dabei mit einer Waffe und forderte von ihr die Herausgabe des Bargeldes. Die anderen beiden Täter machten sich derweil über die Wechselgeldautomaten her. Nachdem der bewaffnete Täter von der Angestellten das Bargeld aus der Kasse bekommen hatte und die anderen beiden Täter die Wechselgeldautomaten geplündert hatten und die gesamte Beute in einer Plastiktüte verstaut war, verschwanden sie vom Tatort in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete nach der Alarmierung zwar sofort eine groß angelegte Fahndung nach den Tätern ein, doch diese blieb ohne Ergebnis. Die drei Räuber konnten entkommen. Über die Höhe der Beute wurden keine Angaben gemacht. Zum Glück ist die Angestellte der Spielhalle nicht verletzt worden. Einen Schrecken erlitt sie aber verständlicherweise dennoch.

Ebenfalls in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Oldenburg zu einem brutalen versuchten Überfall auf eine Spielothek. Gegen 1.30 Uhr betraten zwei maskierte Täter die Räumlichkeiten der Spielstätte und gingen direkt auf den Tresenbereich zu. Dort hielt sich zum Tatzeitpunkt die 44-jährige Angestellte der Spielothek auf. Diese wurde von einem der Täter gleich mit Reizgas attackiert, das ihr der Täter ins Gesicht sprühte. Dann forderte er die Frau auf, die Kasse zu öffnen und ihm das Bargeld zu geben. Allerdings geschah dies wohl nicht schnell genug, sodass der Räuber selbst versuchte, die Kasse zu öffnen, um an das Bargeld zu gelangen. Dabei scheiterte er allerdings, woraufhin die beiden maskierten Männer die Flucht ergriffen. Auf der Flucht attackierten sie auch noch einen 25-jährigen Zeugen mit dem Reizgas. Eine Beute konnten sie bei dem Überfall nicht machen. Die Polizei leitete eine Fahndung ein, die jedoch erfolglos blieb. Die 44-jährige Angestellte und der 25-jährige Zeuge wurden durch die Räuber leicht verletzt und erlitten sicherlich auch einen Schrecken durch die Tat.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Euskirchen zu einem brutalen Überfall auf ein Spielcasino. Gegen 0.55 Uhr betraten zwei unbekannte Täter mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen die Räumlichkeiten des Spielcasinos und gingen dort auf den 27-jährigen Angestellten zu. Einer der Täter bedrohte den Mann sofort mit einer Schusswaffe und forderte von ihm die Herausgabe des Bargeldes. Der 27-Jährige reagierte darauf allerdings mit Hilfeschreien, woraufhin ihm der bewaffnete Täter die Waffe an den Kopf hielt und ihn zur Toilette führte. Dort sollte der Angestellte verweilen. Das tat er dann auch, bis er hörte, wie die Eingangstür ins Schloss fiel. Direkt danach stürmte er zum Tresenbereich zurück, alarmierte die Polizei und schrie draußen um Hilfe, um auf den Überfall aufmerksam zu machen. Die Polizei leitete eine Fahndung ein, konnte die beiden Täter aber nicht mehr stellen. Sie sollen einen kleineren Geldbetrag erbeutet haben. Der 27-jährige Angestellte des Spielcasinos wurde zwar körperlich nicht verletzt, erlitt jedoch einen kleinen Schock. Zum Glück ist aber nichts Schlimmeres passiert.

Ein Überfall, der eigentlich keiner war, ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2.00 Uhr in einer Spielhalle in Hamm-Heessen. Um diese Uhrzeit betrat ein Mann die Spielhalle und blieb zunächst bewaffnet mit einem Messer zwischen Eingang und Tresenbereich stehen. Zudem hatte der Mann hinter seinem linken Ohr noch ein weiteres Messer mit Klebeband befestigt. Drohend mit dem Messer in der Hand fragte er die 28-jährige Angestellte der Spielhalle, ob Geld in der Kasse sei und sie alleine sei. Als die Angestellte diese Fragen beantwortet hatte, begab sich der Täter allerdings nicht zum Kassenbereich, um Beute zu machen. Er wanderte erst einmal in der Spielhalle herum, setzte sich dann an einen Spielautomaten und zog sich anschließend noch eine Schachtel Zigaretten aus dem Zigarettenautomaten. Danach ging er noch auf die Toilette und verließ dann ohne ein Wort zu verlieren die Spielhalle. Zwar hatte der Mann das Messer die ganze Zeit über in der Hand gehabt, doch eine Forderung auf beispielsweise die Herausgabe des Bargeldes stellte er nicht. Die Polizei konnte ihn bei den eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen leider nicht stellen. Die 28-Jährige kam zwar ohne Verletzungen davon, erlitt aber einen Schock.

Einen Einbruch hat es auch gegeben

In Hückeswagen gab es vergangene Woche in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Einbruch in eine Spielhalle. Dank der Videoüberwachung weiß die Polizei, dass ein bislang unbekannter Täter um 2.25 Uhr die Eingangstür der Spielhalle aufhebelte, um sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen. In der Spielhalle selbst hebelte der Täter dann zwei Spielautomaten auf und entwendete das darin befindliche Bargeld. Anschließend verschwand er vom Tatort in unbekannte Richtung. Noch fehlt zu dem Täter jede Spur. Über die Höhe seiner Beute und auch die Höhe des Gesamtschadens wurden keine Angaben gemacht.

 

Quelle: Presseportal.de

Spielhallen in Deutschland wieder Opfer von Kriminellen
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