Merkur Gauselmann Changemanagement

14 Geschäftsführer und Führungskräfte der Gauselmann AG befassten sich im Weiterbildungsprogramm der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) mit aktuellen Herausforderungen rund um Digitalisierung, dynamische Märkte und Produktentwicklung. (Foto: Gauselmann.de)

Wohl fast jeder kennt das alte Sprichwort, bei dem derjenige rostet, der rastet, was nichts anderes bedeutet, als dass Stillstand der erste Schritt zum Untergang sein kann. Diese universelle Weisheit lässt sich ebenfalls oftmals in der Wirtschaft beobachten. Konzerne, denen es nicht mehr gelingt innovativ zu sein und sich immer wieder neu zu erfinden oder sich gewissen Veränderungen anzupassen, geraten plötzlich in Schwierigkeiten. Damit dies jedoch beispielsweise einem großen Glücksspielkonzern wie Merkur Gauselmann nicht geschieht, gibt es das sogenannte Changemanagement, welches den Transformationsprozess zu einer neuen, globalen Strategie bewerkstelligen soll. Vor Kurzem kamen erst 14 Geschäftsführer und Führungskräfte des Konzerns zusammen, um sich in diesem so wichtigen Feld in einem Weiterbildungsprogramm der Fachhochschule der Wirtschaft im ManagementCampus im Gauselmann Institut auf Schloss Benkhausen fortzubilden.

Ethik, Digitalisierung und Internationalisierung standen auf dem Plan

Egal ob kleine regionale Firma oder global agierender Konzern, fast jedes Unternehmen kommt irgendwann an den Punkt, die eigene Strategie überdenken zu müssen. Zum einen kann diese irgendwann an die eigenen Grenzen stoßen oder der gesamte Markt ist in großer Veränderung begriffen, die eine neue Herangehensweise erfordern, um weiterhin erfolgreich zu sein. Dieser gesamte Veränderungsprozess heißt Changemanagement oder Veränderungsmanagement und besitzt gerade bei großen Konzernen wie Merkur Gauselmann einen wichtigen Stellenwert. Dies wird mehr als deutlich bei dem nun zu Ende gegangenen ManagementCampus im Gauselmann Institut auf Schloss Benkhausen. Zusammen mit der Fachhochschule der Wirtschaft wurde ein zweitägiges Weiterbildungsprogramm aufgelegt, welches die Teilnehmer in den neusten Entwicklungen schulen sollte. Für die insgesamt 14 Geschäftsführer und anderweitige Führungskräfte standen deshalb vor allem Ethik, Digitalisierung und Internationalisierung auf dem Stundenplan.

In kaum einem anderen Wirtschaftsbereich, außer Finanzen und Waffen vielleicht, spielt Ethik so eine große Rolle wie im Bereich Glücksspiel. Spielsucht ist immer eine mögliche Gefahr, die Anbieter, Betreiber und Hersteller hier nicht außer Acht lassen dürfen. Zudem erfordern Umschwünge in der öffentlichen Meinung sowie in der Politik Anpassungen. Ebenso wirbelt die zunehmende Digitalisierung alte Geschäftsmodelle durcheinander und öffnet zugleich Tore in neue Märkte. All dies gilt es im Changemanagement zu berücksichtigen und deshalb waren diese Themen wichtige Felder in der zweitägigen Weiterbildung bei Merkur Gauselmann. Zusätzlich wurden ebenfalls wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Internationalisierung diskutiert. Darunter befanden sich beispielsweise Strategien zum unterschiedlichen Marketing, zur Identifikation von Chancen in neuen Märkten sowie die daraus möglicherweise resultierende Risikostreuung. Alles zusammengefasst, soll die wichtigen Führungskräfte bei Merkur Gauselmann für die zukünftigen Veränderungen sensibilisieren und bestmöglich vorbereiten.

Prof. Dr. Micha Bergsiek, der Leiter des Gauselmann Instituts verdeutlichte noch einmal, wie wichtig Merkur Gauselmann das gesamte Changemanagement nimmt. So führte er aus: „Das für Manager der Geschäftsführungsebene definierte Weiterbildungsprogramm wird kontinuierlich fortgeführt und fachlich wie auch sachlich weiterentwickelt, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen durch Theorie- und Praxistransfer gezielt begegnen zu können.“