SpielhallenüberfallEs wäre sicherlich schön, wenn man eine Woche vergehen würde, ohne dass Spielhallen zum Opfer von kriminellen werden. Die letzte Februarwoche vom 19. Februar bis zum 25. Februar war leider auch wieder keine Woche, in der nichts in deutschen Spielhallen passiert ist. Denn auch in der letzten Woche wurden wieder zahlreiche Spielhallen Opfer von Überfällen und Einbrüchen. So schaut es aus als wenn ein Spielhallenüberfall selten alleine kommt – die Spur des Verbrechens zieht sich durch das Land “in dem wir gut und gerne Leben”.

Unter der Woche wurden einige Spielhallen ausgeraubt

Schon am Montag, den 19. Februar kam es gegen 7:10 Uhr morgens zu einem Spielhallenüberfall in Wesel. Ein unbekannter Mann kam in die Spielhalle und ging dort direkt auf die 23-jährige Angestellte zu. Er bedrohte die junge Frau mit einem Messer und forderte von ihr die Herausgabe des Bargeldes. Dieser Forderung kam die junge Frau natürlich auch nach, sodass der Täter auch wieder schnell aus der Spielhalle verschwand. Über die Höhe der Beute, die der Räuber machen konnte, ist nicht bekannt. Auch konnte der Täter bisher noch nicht gefasst werden. Die 23-jährige Spielhallenangestellte blieb glücklicherweise unverletzt.

Am Dienstagmorgen vergangener Woche kam es gegen 6:00 Uhr morgens in Geislingen an der Steige zu einem Spielhallenüberfall. Zwei unbekannte und bewaffnete Täter kamen in die Spielhalle und bedrohten dort die 21-jährige Spielhallenangestellte und eine Kollegin mit einer Pistole. Die Täter forderten von der Jungfrau die Herausgabe des Bargeldes. Hierfür öffnete die junge Frau die Kasse und auch den Tresor der Spielhalle, sodass einer der beiden Täter das Geld entnehmen konnte, während der andere Täter die Frauen mit einer Waffe bedrohte. Anschließend flüchteten die beiden Täter mit ihrer Beute aus der Spielhalle. Bislang konnten die beiden Täter auch noch nicht gefasst werden. Die beiden Spielhallenangestellten kamen mit einem Schrecken davon.

In Hannover kam es ebenfalls am Dienstag vergangener Woche gegen 23:15 Uhr zu einem Überfall auf eine Spielhalle. Dabei kam ein unbekannter Raum mit einem Messer bewaffneter Mann in die Spielhalle und bedrohte dort die wie 36-jährige Mitarbeiterin mit dem Messer. Auch dieser Täter hat es natürlich nur auf Geld abgesehen. So griff der Mann schließlich selbst in die Kasse und nahm das darin befindliche Bargeld. Anschließend flüchtete der unbekannte Täter aus der Spielhalle und konnte auch bisher wohl noch nicht geschnappt werden. Wie hoch die Beute war, die der Räuber machen konnte, ist nicht bekannt. Die Angestellte der Spielhalle blieb bei dem Raubüberfall unverletzt.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es gegen 0:30 Uhr in Herford einen Raubüberfall auf eine Spielhalle. Bei diesem Überfall schlugen auch gleich zwei unbekannte Täter zu. Während einer der beiden Täter die Eingangstür der Spielhalle bewachte, bedrohte der andere Täter die Mitarbeiterin der Spielhalle mit einer Waffe und forderte von ihr die Herausgabe des Bargeldes. Nachdem die beiden Täter das Geld bekommen hatten, es soll sich dabei nur um einen kleinen Geldbetrag handeln, flüchteten beide vom Tatort. Bislang konnten die beiden Räuber auch noch nicht von der Polizei gestellt werden. Der Mitarbeiterin der Spielhalle passierte zum Glück nichts.

Ebenfalls in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es auch in Lippe zu einem Spielhallenüberfall. Gegen 0:15 Uhr betraten auch dabei zwei unbekannte und maskierte Täter die Spielhalle und bedrohten dort den Angestellten mit einer Waffe. Auch diese Täter forderten die Herausgabe des Bargeldes, was sie dann auch bekam. So konnten die beiden unbekannten Täter eine Beute in Höhe eines dreistelligen Betrages machen. Anschließend flüchteten beide Täter vom Tatort und wurden auch trotz einer Fahndung nicht geschnappt. Der Mitarbeiter der Spielhalle kam mit einem Schrecken davon.

Zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Spielhalle kam es vergangenen Donnerstagabend gegen 20:10 Uhr in Würzburg. Ein mit einer Latexmaske maskierter Täter stürmte in die Spielhalle und zog dort direkt seine Waffe. Mit dem Wort „Überfall“ wollte der unbekannte Täter seinem Vorhaben wohl Nachdruck verleihen. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt kein Angestellter im Thekenbereich, was den Täter schließlich dazu bewegte, sein Vorhaben abzubrechen und auf der Spielhalle zu flüchten. Der scheinbar der so kein Ansprechpartner gefunden, um irgendwelches Geld zu fordern. Somit konnte der unbekannte Mann natürlich auch keine Beute machen und auch niemanden verletzen. Gefasst wurde der “glücklose” Räuber allerdings bislang noch nicht.

Am Donnerstagabend kam es um kurz vor Mitternacht auch in Nienhagen zu einem Überfall auf eine Spielothek. Ein maskierter Täter kam mit einem Messer bewaffnet in die Spielhalle und bedrohte dort dann auch gleich den 35-jährigen Angestellten. Der maskierte Täter forderte von dem Angestellten die Herausgabe des Bargeldes, was er dann auch schließlich ausgehändigt bekam und in einem dunklen Stoffbeutel verstaut. Diesen Stoffbeutel hatte der Täter selbst mitgebracht. Insgesamt konnte der Räuber so eine Beute von mehreren Hundert Euro machen. Zudem stahl der Täter dem Angestellten auch noch das Smartphone, das er ebenfalls in den Stoffbeutel packte. Anschließend verschwand der Räuber die Spielothek in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter der Spielothek sowie ein Gast, der sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls in der Spielothek aufhielt, wurden zum Glück nicht verletzt. Bislang konnte der Täter noch nicht von der Polizei gefasst werden.

Auch am Wochenende war es leider nicht ruhig

Nicht nur unter der Woche fanden wieder zahlreiche Überfälle auf Spielhallen statt, auch am letzten Wochenende war es natürlich nicht gerade ruhig. Schon am Samstagmorgen gegen 10:15 Uhr wurde eine Spielhalle in Großostheim überfallen. Der Räuber betrat die Spielhalle und zog dann auch gleich eine silberfarbene Pistole aus seiner Hose, mit der er drohend herumfuchtelte, um schließlich selbst das Geld aus der Kasse entnehmen zu können. Mit einem dreistelligen Eurobetrag konnte der Täter anschließend aus der Spielhalle flüchten, wobei er zu seiner Flucht einen Motorroller nutzte. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben zunächst erfolglos. Ein Tag später konnte die Polizei allerdings einen Verdächtigen festnehmen, der in dringendem Verdacht steht, diesen Raub begangen zu haben. Dieser Raubüberfall könnte also zum Glück schnell aufgeklärt worden sein. Verletzt wurde bei dem Überfall übrigens niemand.

In Recke kam es am Samstagabend gegen 23:27 Uhr zu einem Spielhallenüberfall. Ein bislang unbekannter Täter kam mit einer Sturmhaube maskiert zu dieser Uhrzeit in die Spielhalle und bedrohte dort im Thekenbereich auch direkt die Spielhallenangestellte mit einer Pistole. Der Täter forderte von der Angestellten die Herausgabe des Bargeldes. So bekam er auch das gesamte Geld aus der Kasse übergeben, und steckte schließlich in eine mitgebrachte ALDI-Tüte. Anschließend flüchtete der Täter aus der Spielhalle und konnte auch durch die Polizei bislang noch nicht gefasst werden. Über die Höhe der Beute wurden keine Angaben gemacht. Die Angestellte der Spielhalle wurde bei diesem Überfall nicht verletzt und kam mit einem Schrecken davon.

Zu einem versuchten Diebstahl kam es am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr in einer Spielhalle in Kleve. Ein 27-jähriger Mann versuchte dort die Kassenschublade zu öffnen, als sich gerade kein Mitarbeiter im Thekenbereich befand. Allerdings wurde er dabei von einem Zeugen gesehen, der ihn auch direkt ansprach. Daraufhin schlug der 27-Jährige diesem Zeugen ins Gesicht und verschwand aus der Spielhalle. Weit kam er allerdings nicht. Denn die verständigte Polizei konnte den 27-jährigen Mann schnell aufspüren, wobei dieser sich gegen seine Festnahme noch Werte, indem er Gegenstände auf die Polizisten warf. Gebracht hat es ihm allerdings nichts. Denn festgenommen wurde der Täter dennoch und ein Strafverfahren gegen ihn wurde bereits eingeleitet. Somit wird sich dieser Dieb schon bald vor Gericht wieder finden. Die Polizisten sind übrigens nicht verletzt worden.

In Dietenhofen wurde ebenfalls am Sonntagabend eine Spielhalle zum Opfer. Gegen 22:55 Uhr kam ein unbekannter und maskierter Mann in die Spielhalle und bedrohte dort die Angestellte auch direkt mit einer Schusswaffe. Auch hier forderte der Täter natürlich die Herausgabe des Bargeldes. So konnte der Räuber eine Beute von mehreren Hundert Euro machen und anschließend aus der Spielhalle flüchten. Obwohl die Polizei sofortige Fahndungsmaßnahmen einleitete und unter anderem auch einem Polizeihubschrauber dafür nutzte, konnte der Räuber leider bislang noch nicht gefasst werden. Die Angestellte der Spielhalle blieb zum Glück unverletzt und erlitt nur ein Schrecken durch den Überfall.

In Salach haben zwei unbekannte Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen Mitternacht eine Spielhalle überfallen. Die beiden Täter betraten dazu maskiert und mit einer Pistole bewaffnet die Spielhalle und bedrohten dort auch gleich die 42-jährige Angestellte. Sie forderten von der Frau das gesamte Geld, was diese ihnen auch übergab. Ihre Beute verstauben die beiden Räuber dann in eine mitgebrachte Stofftasche. Anschließend flüchteten sie aus der Spielhalle und konnten leider bislang auch noch nicht gefasst werden. Der Angestellten passierte zum Glück nichts. Sie kam mit einem Schrecken davon.

Fleißige Einbrecher gab es letzte Woche auch wieder

In der letzten Woche gab es in Deutschland aber nicht nur Überfälle auf Spielhallen. Auch einige Einbrüche wurden veröffentlicht. Bereits in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar kam gegen 2:36 Uhr in einer Spielhalle in Westerburg zu einem versuchten Einbruch. Unbekannte Täter schlugen dort die Scheibe der Spielhalle ein, um sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen. Allerdings lösten sie damit auch gleichzeitig die Alarmanlage der Spielhalle aus. Dadurch wurden die unbekannten Einbrecher wohl derart abgeschreckt, dass sie in unbekannte Richtung flüchteten und sich erst gar nicht in den Räumlichkeiten der Spielhalle zu schaffen machten. So konnten die Einbrecher natürlich auch keine Beute machen, hinterließen aber dennoch einen Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Die Polizei konnte die Einbrecher bisher noch nicht ausfindig machen.

In Bochum kam es in der gleichen Nacht ebenfalls zu einem Einbruch in eine Spielhalle. Zwischen 1:50 Uhr und 2:40 Uhr drangen unbekannte Täter mit brachialer Gewalt in die Spielhalle ein. Hierfür brachen die Täter sogar ein großes Loch in die Außenwand der Spielhalle ein, um sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen. Die Spielautomaten in der Spielhalle ließen die Täter allerdings in Ruhe. Dafür flexten sie aber die Rückwand eines Geldwechselautomaten auf, umso an das darin befindliche Bargeld zu kommen. Die Einbrecher gingen also wirklich ziemlich professionell vor. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute in unbekannte Richtung und konnten leider bisher von der Polizei auch noch nicht gefasst werden. Wie hoch die Beute war, die die Täter bei diesem Einbruch machen konnten, ist nicht bekannt. Auch über die Höhe des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht. Angesichts der Vorgehensweise der Täter kann man aber wohl davon ausgehen, dass ein Schaden in nicht unerheblicher Höhe entstanden ist.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag letzter Woche gab es auch in Rees einen versuchten Einbruch in eine Spielhalle. Gegen 3:35 Uhr schlugen unbekannte Täter zu. Dazu hebelten sie ein Fenster der Spielhalle auf, umso in die Räumlichkeiten der Spielhalle zu gelangen. Allerdings lösten sie gleichzeitig mit ihrer Aktion auch die Alarmanlage aus. Davon wohl abgeschreckt verließen die Einbrecher den Tatort. Ein Nachbar, der den Alarm hörte, verständigte die Polizei. Als diese jedoch eintraf, fehlte von den Tätern schon jede Spur. Lediglich eine an der Hauswand lehnende Leiter, die zum aufgehebelt Fenster führte, konnte von der Polizei noch sichergestellt werden. Heute haben die Einbrecher somit also nicht gemacht. Allerdings fehlt von ihnen auch noch jede Spur. Wie hoch der Sachschaden am aufgehebelten Fenster ist, wurde nicht bekannt gegeben.

In Wernigerode kam es am frühen Freitagmorgen des 23. Februar zu einem versuchten Einbruch in eine Spielhalle. Gegen 5:10 Uhr versuchte ein bislang unbekannter Täter in die Spielhalle einzubrechen. Da ihm dies aber nicht gelang, flüchtete er vom Tatort, und zwar über das Dach eines Supermarktes. Von Zeugen wurde er dabei beobachtet. Zudem hinterließ der unbekannte Einbrecher am Tatort nicht nur das Brecheisen, das er mitgebracht hatte, um in die Spielhalle zu kommen. Auch eine Jacke konnte die Polizei dort sicherstellen. Bislang fehlt aber dennoch jede Spur zum flüchtigen Einbrecher. Ob der Täter einen Sachschaden an der Spielhalle hinterlassen hat, wurde nicht bekannt. Zumindest ist ein Einbruchsversuch gescheitert und er konnte keine Beute machen.

In Groß Reken wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 3:20 Uhr in eine Spielhalle eingebrochen. Bislang unbekannte Einbrecher hebelten dafür ein Fenster der Spielhalle auf, umso in die Räumlichkeiten zu gelangen. Dort brachen die Täter dann auch noch zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Allerdings lösten sie dann auch die Nebelanlage der Spielhalle aus, die die Täter dann dazu zwangen, die Flucht anzutreten. So konnten die unbekannten Einbrecher nicht noch mehr Spielautomaten aufbrechen. In welche Richtung die Täter flüchteten, ist nicht bekannt. Leider konnten sie bislang auch noch nicht von der Polizei ausfindig gemacht werden. Über die Höhe der Beute sowie die Höhe des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht.