Kaum ein Tag vergeht, an dem in den Nachrichten nicht über den sich abzeichnenden Fachkräftemangel berichtet wird. Gerade hochtechnisierte Berufe, wie bei Spielautomatenherstellern, die ein Höchstmaß an Fachwissen voraussetzen, sind immer schwerer mit dem passenden Personal zu besetzen. Beim Produzenten der Merkur Spielautomaten Gauselmann wurde diese zukünftige Problem bereits Anfang des vergangenen Jahres erkannt und hierfür der BusinessCampus gegründet. Hier sollen vor allem potentielle Führungskräfte aus dem eigenen Glücksspielunternehmen für alle Geschäftsbereiche fit gemacht und auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet werden. Anstatt wie viele andere Firmen, die sich gern über den Fachkräftemangel beklagen, aber nicht ausbilden, zieht sich Gauselmann seine mögliche, neue Führungsetage aus dem Bestand der eigenen Mitarbeiter heran. Denn bei den mehr als 10.000 Beschäftigten des Unternehmens, kann wohl noch der ein oder andere kreative Schatz bei geförderter Weiterbildung gehoben werden. Nachdem mit dem Projekt BusinessCampus Anfang 2016 der Grundstein gelegt wurde, konnten nun, nach 15-monatiger Weiterbildung, die ersten Absolventen das Programm des Spielautomatenherstellers erfolgreich beenden. Um dieser Premiere ebenfalls den passenden feierlichen Rahmen zu verschaffen, wurden sämtliche, zukünftige Führungskräfte in die „Alte Gießerei“ geladen und von Armin Gauselmann persönlich beglückwünscht. Zusätzlich gab es zu der feierlichen Ehrung noch ein Zertifikat für den abgeschlossenen Lehrgang, der in Zukunft einigen der Absolventen den Zutritt in die Führungsetage im Unternehmen ermöglichen dürfte.
Über die Jahre hinweg investiert der Hersteller der bekannten Merkur Spielautomaten in die Fort- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Als zentrales Element in dieser Strategie dient dem Konzern das renovierte Schloss Benkhausen als Tagungs- und Ausbildungszentrum, in dem sich außerdem das Deutsche Automatenmuseum befindet.
Hauptziel war der Blick über den Tellerrand
Jeder von uns Zocker, der schon einmal in einem größeren Unternehmen seine Brötchen verdient hat, der kennt das Problem, wenn Mitarbeiter nicht über den eigenen Tellerrand schauen. Was auf den ersten Blick für die eigene Abteilung als perfekte Lösung anmutet, kann den nächstfolgenden Bereich innerhalb der Firma die letzten Haare rauben. Genau bei dieser Problematik setzt der neue BusinessCampus von Gauselmann an. Denn die Hauptaufgabe für die Absolventen bestand in den 15 Monaten Ausbildung, gleich vier bereichsübergreifende Projekte in Eigenregie umzusetzen. Dies immer vor dem Hintergrund der Verzahnung von theoretischem und praktischem Wissen und den dazugehörigen Abläufen. Gerade für Führungskräfte ist es enorm wichtig sämtliche Sektoren, von der Planung und Herstellung der Merkur Spielautomaten bis zum Ausliefern, zu verstehen. Laut dem Bekunden von Gauselmann haben die frischgebackenen Absolventen des BusinessCampus ihren Projekte mit Bravour abgeschlossen. So sagte beispielsweise Armin Gauselmann: „Die Ergebnisse der Projektarbeiten sind beeindruckend und zeigen, welche großartigen Fähigkeiten in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stecken.“ Doch nicht nur für die Absolventen war die 15-monatige Ausbildung eine grandiose Erfahrung und der mögliche Türöffner für eine glanzvolle Karriere. Denn später stattgefundene Besprechungen zeigten deutlich, wie der Blick über den Tellerrand, durch die bereichsübergreifenden Ausbildungsschwerpunkte, geschärft wurde. Ebenso konnten zukünftige Chancen für den Hersteller der Merkur Spielautomaten sowie für die Mitarbeiter selbst ausgemacht werden.
Während der gesamten 15-monatigen Ausbildung im BusinessCampus wurden die Mitarbeiter von bestehendem Führungskräften bei ihren Projekten unterstützt, darunter ebenfalls Armin Gauselmann. Er nutze die feierliche Zeremonie um noch einmal den Fokus auf das wichtigste Zielt dieses BusinessCampus hinzuweisen. So ließ er verlauten: „Der BusinessCampus ist eine wichtige Komponente zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Kompetenzniveaus in der Gauselmann Gruppe und ein bedeutender Baustein für die gruppenweite Förderung unternehmensinterner Potentialträger.“





























