
Die Fortbildungsreihe Excellence in Responsible Gaming, mit 17 Teilnehmern, war ein großer Erfolg. (Bildquelle:stokpic von Pixabay)
Der Jugend- und Spielerschutz war in den vergangenen Wochen immer wieder ein Thema in der Politik und bei den verschiedenen Glücksspielunternehmen. Besonders in Österreich, wo der Spielerhilfe Verein vereinzelt Unternehmen der iGaming Branche ins Visier genommen hatte, kam es vermehrt zu Diskussionen zum Thema Spielerschutz. In Deutschland wird der Schutz der Spieler durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 geregelt und von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in Halle an der Saale geprüft. In den Spielhallen werden Gäste durch das dortige Personal auf Volljährigkeit überprüft, damit auch dort der Jugend- und Spielerschutz erhalten bleibt. Der Schutz der Spielgäste ist ein bedeutendes Anliegen der Glücksspielunternehmen, weshalb 17 Teilnehmer an der Fortbildungsreihe Excellence in Responsible Gaming teilnahmen und diese erfolgreich abschlossen.
Institut Glücksspiel & Abhängigkeit meldet Erfolge nach der Jugend- und Spielerschutz Fortbildung
Der Schutz der Spielgäste liegt den Glücksspielunternehmen am Herzen, weshalb Fortbildung wie gerufen kam. Insgesamt haben 17 Teilnehmer die Weiterbildung in Laufen in Bayern und in Espelkamp in NRW besucht. Das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit meldet in diesem Zusammenhang große Erfolge bei allen Teilnehmern. Diese konnten die Fortbildung mit einem europaweit anerkannten Zertifikat abschließen. Das Zertifikat gilt als Nachweis für zahlreiche gesetzes- und lizenzrechtliche Vorgaben im Spielerschutz für die Bereiche Spielhallen und Online-Glücksspiel. Beide Bereiche werden von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, welche sich für den Schutz der Spieler einsetzt, überwacht.
Zu den Themen der Fortbildung gehörten unter anderem wissenschaftliche Spielerschutzmethoden ebenso wie die neusten wissenschaftlichen Entwicklungen. Die Teilnehmer lernten in den 120 Stunden, wie sie mit Personen umgehen, die ein auffälliges Spielverhalten zeigen. Außerdem wurden psychologische Hintergründe zur Spielsucht vermittelt. Zu diesen zahlreichen Themen hatte der Veranstalter unterschiedliche internationale Experten eingeladen, um das Wissen an die Teilnehmer weiterzugeben.
Roman Neßhold, Präsident des Instituts Glücksspiel & Abhängigkeit, sagt zur Fortbildung: „Nur mit fundiertem Verständnis der Risiken und Gefahren des Glücksspiels, sowie den neuesten Erkenntnissen und Technologien können entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Spielgäste effektiv eingesetzt und umgesetzt werden.“
Welche Glücksspielunternehmen waren bei der Fortbildung anwesend?
Durch den Glücksspielstaatsvertrag ist genau geregelt, welche Spielerschutzmaßnahmen stationäre Spielhallen und seriöse Online Casinos durchzuführen haben. Diese Maßnahmen sind teilweise umfassend und beziehen sich beispielsweise auch auf die Sperrdateien, in die Spieler mit einem verdächtigen Verhalten aufgenommen werden. Zusätzlich hat der Gesetzgeber Einzahlungsgrenzen festgelegt, die anbieterübergreifend bestehen.
Um den Spielerschutz in Spielhallen und Online Casinos zu erhalten, sind Fortbildungsreihen wie die Excellence in Responsible Gaming besonders wichtig.
Doch welche Glücksspielunternehmen haben an dieser dreiwöchigen Fortbildungsreihe teilgenommen? Laut den Aussagen des Veranstalters haben insgesamt 17 Teilnehmer aus sechs Glücksspielunternehmen die Fortbildungsreihe besucht. Die Teilnehmer sind nach Aussagen des Veranstalters für renommierte Glücksspielmarken wie Merkur Casinos, Gauselmann, Tipico oder Betano tätig.

Das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit eröffnete im Jahr 2002 eine neue Beratungsstelle in Salzburg. Im Jahr 2009 folgte eine Therapiestelle in Hallein, die dazu beitragen, gefährdeten Personen zu helfen. (Bildquelle: spielerschutz.eu)
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