Ich glaube, viel davon ist Gewohnheit. Mein Vater schwört auf Book of Ra, weil er es aus der Spielhalle kennt. Ich habe zuerst Book of Dead gespielt und finde deshalb genau das normal. Jeder hält wahrscheinlich seinen ersten Bookslot für das Originalgefühl.
Sind halt keine echten Kopien, eher ein eigenes Genre geworden. So wie es tausend Megaways-Spiele gibt. Keiner erwartet dort jedes Mal eine komplette Neuerfindung. Bei den Book-Slots weiß man vorher ungefähr, was man bekommt. Das kann langweilig sein, aber auch angenehm.
Mein Problem mit vielen neueren Varianten: Sie sehen spektakulärer aus, zahlen aber gefühlt nur Konfetti. Überall Animationen und am Ende steht da 0,80 Gewinn. Beim alten Book of Ra ist wenigstens ehrlich Ruhe, wenn nichts kommt 😂
Ich spiele solche Slots nur gelegentlich im Demo-Modus und finde die Unterschiede kleiner, als die Beschreibungen behaupten. Modernes Abenteuer, revolutionäres Bonusfeature, neue Dimension und dann ist es wieder ein expandierendes Symbol in Freispielen.
Legacy of Dead fehlt mir in der Diskussion. Für mich eine der besseren Alternativen, weil die Freispiele etwas abwechslungsreicher wirken. Kann aber genauso kalt sein wie alle anderen Bücher. Wer glaubt, ein neuer Name macht den Slot freundlicher, wird schnell enttäuscht.
Unpopuläre Meinung: Der beste Book-Slot ist gar kein Book-Slot. Ich spiele lieber Games, bei denen im Bonus tatsächlich Entscheidungen oder verschiedene Wege vorkommen. Zehn Freispiele lang auf dasselbe Symbol zu starren, ist für mich keine Spannung.
Manchmal ist weniger eben mehr.
@hotzenplotz13 Manchmal ist weniger aber auch einfach weniger 😄
Für eine kurze Runde mag ich Book of Ra lieber. Keine Anleitung nötig, kein Bonusmenü, kein Sammelsystem. Bei längeren Sessions würde ich eher eine moderne Alternative nehmen, sonst wird es mir zu eintönig.
Ich finde den Begriff Kopie schwierig. Book of Dead kopiert ganz offensichtlich das Grundprinzip, hat sich aber längst selbst einen Namen gemacht. Bei manchen neueren Titeln habe ich dagegen schon den Eindruck, dass nur Figuren, Farben und Musik ausgetauscht wurden.
John Hunter ist optisch okay, aber die Figur wirkt auf mich wie der Typ, der ungefragt jeden Gruppenurlaub organisiert und dann morgens um sechs eine Tempeltour plant.
Extrem spezifisch, aber irgendwie korrekt.
Was ich an modernen Alternativen besser finde: Sie wirken auf kleinen Displays nicht so gequetscht. Das originale Book of Ra sieht auf manchen Handys aus, als hätte man einen alten Automaten mit Gewalt ins Browserfenster gedrückt.
Hab mehrere Varianten ausprobiert und lande trotzdem immer wieder beim Original. Nicht weil es öfter etwas bringt, sondern weil ich dort nicht ständig überlegen muss, welches Spezialfeature gerade aktiv ist. Einschalten, drehen, enttäuscht sein. Sehr benutzerfreundlich.
Ich hätte gern mal ein Book-Spiel ohne Ägypten, Tempel oder Abenteurer. Vielleicht Book of Monday expandierende E-Mails, Freispiele im Büro und als höchstes Symbol der Kaffeeautomat.