Bei jungen Spielern finde ich Limits schon okay. Wenn du mit 19 deine erste Kreditkarte hast und dann überall Casinos offen sind, kann das böse enden. Ich hätte früher sicher auch mehr Blödsinn gemacht, wenn es damals so easy gewesen wäre.
Ich hab letzte Woche testweise bei einem Anbieter 40 Euro eingezahlt, den ich vorher nicht kannte. Registrierung zwei Minuten, Einzahlung gefühlt zwei Sekunden. Dann 180 Euro ausgezahlt und plötzlich war mein Reisepass angeblich „nicht vollständig sichtbar“. Der lag komplett im Bild, sogar meine Tischkante war sichtbar 😅 Nach neuem Foto ging es dann durch und das Geld war am nächsten Abend da. Also kein Betrug oder so, aber warum kann man das nicht direkt vor der ersten Einzahlung prüfen?
@miserable_gamer_133 Weil du dann vielleicht gar nicht erst einzahlst. Genau deshalb kommt der Dokumentenzirkus oft erst beim Cashout.
Kann sein, aber das ist halt maximal kurz gedacht. Ich hab mein Geld bekommen und spiele dort trotzdem nicht mehr. Einen Kunden gewonnen und direkt wieder verloren.
Meld mich mal direkt nach fetten Wolfgangfrühstück am See. Mal im Blattl gestöbert und was zu den neuen online Casinos Österreich gelesen. Jetzt sehe ich die geplante Öffnung inzwischen weniger euphorisch. Alle reden von mehr Auswahl, aber keiner weiß, wie schnell die Lizenzen tatsächlich vergeben werden und welche Anbieter am Ende überhaupt zugelassen werden. Wenn die Anforderungen streng sind, bleiben vielleicht nur fünf große Konzerne übrig. Dann haben wir zwar mehrere Logos, aber hinter den Kulissen dieselben Plattformen, dieselben Spiele und dieselben Bonusmodelle.
Ich sehe die geplante Öffnung inzwischen weniger euphorisch. Alle reden von mehr Auswahl, aber keiner weiß, wie schnell die Lizenzen tatsächlich vergeben werden und welche Anbieter am Ende überhaupt zugelassen werden. Wenn die Anforderungen streng sind, bleiben vielleicht nur fünf große Konzerne übrig. Dann haben wir zwar mehrere Logos, aber hinter den Kulissen dieselben Plattformen, dieselben Spiele und dieselben Bonusmodelle.
Fünf legale Anbieter wären immer noch besser als dieses aktuelle Sidequest-System. Casino finden. Lizenz googeln.Forum durchsuchen.
AGB studieren. Auszahlung beantragen. Endgegner KYC besiegen. Ich will Slots spielen und keine Steuerberaterprüfung machen.
Ganz ehrlich, wer die AGB nicht liest, darf sich über manche Probleme aber auch nicht wundern. Mein Bruder hat einen Bonus angenommen, 600 Euro gewonnen und dann irgendein Tischspiel gespielt, das vom Bonus ausgeschlossen war. Gewinn weg. War natürlich sofort „Casino ist Scam“. Dabei stand es in den Bedingungen. Nicht schön versteckt, sondern relativ deutlich.
@bernus666 Sorry, aber wenn ich erst eine Liste mit 70 verbotenen Spielen kontrollieren muss, ist der Bonus einfach schlecht gebaut. Legal kann etwas trotzdem komplett kundenfeindlich sein.
@fudell9 Da widerspreche ich nicht. Ich sage nur: Erst klicken und später lesen ist halt auch keine Strategie.
Ich hätte bei einer neuen österreichischen Regulierung gern eine einheitliche Darstellung für Bonusbedingungen. So ähnlich wie bei Lebensmitteln die Nährwerttabelle.
Das wäre tatsächlich sinnvoller als die nächste riesige Warnmeldung, die jeder nach zwei Sekunden wegklickt. Transparenz schützt meiner Meinung nach besser als hundert Pop-ups.
Bei mir hat eher ein Limit geholfen. Hatte vor zwei Jahren eine Phase, wo ich nach Verlusten ständig nachgelegt habe. Nie riesige Summen auf einmal, aber immer wieder 20 oder 30 Euro. Das läppert sich brutal. Hab dann ein wöchentliches Einzahlungslimit gesetzt. Am Anfang hat es mich genervt, inzwischen bin ich froh darüber. Man merkt erst mit Abstand, wie dumm dieses nur noch einmal nachladen eigentlich ist.
Freiwillige Limits finde ich völlig okay. Verpflichtende Limits über alle Anbieter sehe ich kritischer. Ein Staat sollte informieren und schützen, aber nicht jedem Erwachsenen denselben Betrag vorschreiben.
Das Problem ist nur, dass freiwillige Limits genau dann ignoriert werden, wenn man sie am meisten brauchen würde.