@fastgewonnen Vollkommen richtig. Ich lasse Gewinne meistens erst gesammelt auszahlen und nicht jeden Zwanziger einzeln. Dann fallen die Gebühren weniger ins Gewicht. Für kleine Beträge wäre normale Bankauszahlung wahrscheinlich sinnvoller.
USDT ist für mich angenehmer als Bitcoin. Bei BTC hatte ich einmal das Pech, dass der Kurs während der Auszahlung ordentlich runterging. Auszahlung war schnell, Wert danach trotzdem weniger. War ein komisches Gefühl. Mit Stablecoins ist es übersichtlicher, aber Wallet-Adresse kontrolliere ich trotzdem fünfmal. Eine falsche Zahl und das Geld macht Urlaub ohne Rückflug.
Ich hatte mit Visa nie Probleme beim Einzahlen. Beim ersten größeren Gewinn wurde die Auszahlung auf die Karte aber abgelehnt und musste per Bank gehen. Insgesamt vier Tage und zwei Nachfragen. Seitdem teste ich vor größeren Einzahlungen immer erst mit einem kleinen Betrag, ob auch eine Auszahlung klappt. Lieber einmal 20 Euro hin und zurück als später bei 800 Euro überrascht werden.
@abgezockt Das mit der Testauszahlung ist eigentlich der beste Tipp im ganzen Thread. Viele prüfen nur, ob Einzahlung funktioniert. Die klappt aber fast immer irgendwie. Interessant wird es erst beim Rückweg: gleiche Methode möglich, Dokumente akzeptiert, Limits, Gebühren und wie schnell das Casino wirklich freigibt.
Bei mir gewinnt PayPal, wo es angeboten wird. Nicht unbedingt am schnellsten, aber ich kenne die App, sehe sofort jede Bewegung und muss nicht noch ein Konto verwalten. Leider findet man es längst nicht überall. Und Bonusaktionen schließen manche Wallets aus, was auch gern erst auffällt, nachdem man eingezahlt hat. Da sollte man vorher wirklich schauen.
@alpenjackpot Genau wegen solchen Bedingungen spiele ich meistens ohne Bonus. Hatte einmal mit Skrill eingezahlt und danach erfahren, dass der Einzahlungsbonus für E-Wallets nicht gilt. Stand irgendwo tief in den Bedingungen. War kein finanzieller Weltuntergang, aber unnötig. Seitdem zahle ich lieber ohne Bonus ein und weiß, dass eine Auszahlung nicht an Umsatzregeln hängt.
In der Schweiz läuft TWINT für normale Sachen super, bei Casinos ist die Auswahl aber begrenzt. Wo es direkt angeboten wird, finde ich es angenehm. Kein Kartengefummel und die Bestätigung kommt sofort. Trotzdem bleibt UBS-Überweisung mein Standard für Auszahlungen. Wallets sind schneller, Bankkonto fühlt sich für größere Summen irgendwie endgültiger an.
Mein Fazit nach mehreren Methoden: Einzahlen können sie alle schnell. Ob ein Zahlungsanbieter wirklich gut ist, zeigt sich erst bei Auszahlung und Rückfragen. Mir sind inzwischen drei Sachen wichtig: keine versteckten Gebühren, Auszahlung auf demselben Weg und vernünftige Limits. Ob das Geld nach zwei Stunden oder am nächsten Morgen kommt, ist zweitrangig. Hauptsache niemand erfindet plötzlich ein neues Dokument, das angeblich noch fehlt.
@hirni Genau. „Sofortige Auszahlung“ bedeutet bei manchen leider nur, dass der Zahlungsanbieter sofort wäre. Vorher liegt der Antrag aber zwei Tage beim Casino und meditiert dort über seine Zukunft.
Meine Karte bleibt für kleine Einzahlungen. Gewinne gehen aufs Bankkonto. Nicht besonders aufregend, aber inzwischen will ich bei Zahlungen auch gar keine Abenteuer mehr.
„meditiert über seine Zukunft“ trifft es perfekt 😄
Ich hatte mal eine Auszahlung, die laut Status „in Bearbeitung“ war – drei Tage lang. Support meinte dann, sie prüfen „routinemäßig“. Am Ende ging es plötzlich innerhalb von 10 Minuten raus. Da fragt man sich schon, was da vorher passiert ist. Seitdem schaue ich mir auch immer an, ob ein Casino feste Bearbeitungszeiten angibt oder ob das komplett offen formuliert ist.
@derletztespin Genau das ist der Punkt. Die eigentliche Geschwindigkeit hängt oft gar nicht vom Zahlungsanbieter ab, sondern davon, wie schnell das Casino intern freigibt. Ich hatte einmal eine Auszahlung per Überweisung, die nach Freigabe nur einen Tag gebraucht hat. Davor lag sie aber vier Tage im System. Seitdem frage ich beim Support direkt nach, wenn sich nach 48 Stunden nichts bewegt.
Ich hatte letztens etwas Neues: Auszahlung wurde erst genehmigt, dann wieder storniert, weil angeblich noch ein Dokument fehlte. Das stand vorher nirgends. War am Ende nur ein Selfie mit Ausweis, aber warum nicht direkt am Anfang sagen? Dieses Nachfordern fühlt sich immer so an, als würde man hingehalten werden.
@climber897 Das kenne ich leider auch. Besonders nervig wird es, wenn man mehrere kleine Auszahlungen macht und jedes Mal wieder irgendwas geprüft wird. Ich habe mir angewöhnt, nach der Registrierung direkt alles hochzuladen, was verlangt werden könnte. Seitdem läuft es zumindest etwas ruhiger.
Was mir aufgefallen ist: Manche Casinos haben unterschiedliche Limits je nach Methode. Paysafecard einzahlen geht easy, aber Auszahlung dann nur per Bank und mit Mindestbetrag. Einmal hatte ich 48 € Gewinn und konnte erst ab 50 € auszahlen. Musste dann tatsächlich noch weiterspielen, nur um die Grenze zu erreichen. War irgendwie absurd.
@walzensau Genau solche Details stehen oft irgendwo ganz unten. Mindestbetrag, maximale Auszahlung pro Woche, Gebühren ab bestimmter Höhe – alles Dinge, die man erst merkt, wenn es zu spät ist. Ich lese inzwischen gezielt nur noch den Auszahlungsbereich in den AGB. Der Rest ist oft weniger entscheidend.